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Die Kunst des Weglassens ist eine großartige Idee. Vor rund 50 Jahren stellte man sich bei Porsche die Frage, wie ein Neunelfer ohne festes Dach funktionieren könnte. Das Ergebnis brachte den Passagieren ein Mehr an Licht und Luft ins Auto und war die Geburtsstunde der Targa-Modellreihe

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Forever young: Egal ob Coupé oder Targa, das Gesicht des Neunelfers ist unverwechselbar

Es gibt Sportwagen, die komprimieren ein Lebensgefühl. Luftgekühlte Porschemodelle gehören definitiv dazu. Unter Neunelferfans gibt es nicht wenige, die Modelle aus frühen Baujahren für das Nonplusultra halten. Doch, was macht ihre besondere Faszination eigentlich aus?
Autoredakteur Reinhard Seiffert versuchte sich schon früh an einer Beantwortung dieser Frage. Bereits 1965 führte er aus, dass es beim damals noch jungen 911 tatsächlich „das Fahren um des Fahrens willen“ sei, das dort zum Prinzip gemacht wurde. Recht hatte der Mann. Das, was der Journalist vor 50 Jahren anerkennend als „Ballung automobiler Kraft in einer ebenso komplizierten wie ingeniösen Konstruktion“ würdigte, macht uns und Hunderttausende anderer Porsche-Enthusiasten noch heute glücklich.

Sichere Luftnummer
In der Tat galt eine komplette Neukonstruktion nach rund 65.000 gebauten Porsche 365 für den Sportwagenbauer als nicht risikolos. Der neue – bei seiner Präsentation vor 50 Jahren noch 901 genannte – Typ musste bei der anspruchsvollen Kundschaft punkten, ohne die Uridee Ferdinand Porsches zu verwässern. Der Gedanke an eine Oben-ohne-Version stellte die Ingenieure vor zusätzliche Herausforderungen. Wie sollte man es schaffen, ohne festes Dach eine konstruktiv optimale Verwindungssteifigkeit zu erreichen und gleichzeitig die vom US-Markt eingeforderte Crashsicherheit zu garantieren? Die Antwort musste porschetypisch innovativ und ingeniös-gründlich ausfallen. Als Sicherheitscabriolet entwickelt, verließen die ersten Targas im Frühjahr 1965 die Hallen des Zuffenhausener Werks, die eigentliche Markteinführung folge 1967. Insbesondere weibliche Kunden in aller Welt reagierten begeistert.
Die Bezeichnung der neuen Karosserievariante war eine Hommage an die Porsche-Siege bei der sizilianischen Targa Florio. Das legendäre Langstreckenrennen über die Bergstraßen Siziliens gab dem neuen Modell seinen klangvollen Namen.

Mit 1.400 D-Mark Aufpreis war die Idee des herausnehmbaren Faltdachelements in Verbindung mit einem festen Überrollbügel auf Höhe der B-Säule für die Kundschaft bestimmt kein Schnäppchen. Dennoch fand das neuartige Konzept mit dem glänzenden Bügel großen Anklang. Anfangs war für den Targa statt der festen Glasheckscheibe noch eine Stoffverdecklösung mit Plastikfenster lieferbar. Da die Kundschaft jedoch klar die feste Lösung favorisierte, verschwand die windige Alternative zum Modelljahr 1969 vom Markt. Bis 1973 entstanden auf Basis der ersten Elfergeneration 23.358 Fahrzeuge mit Targadach. Das Oben-ohne-Experiment hatte sich zum Kassenschlager entwickelt, bis zu 40 Prozent aller Käufer orderten ihren Elfer in der Targa-Version.

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Hubraum und Spoiler
Mit den Jahren wuchsen die Ansprüche der Kunden und kontinuierlich auch die Lust an der Leistung. Die Power des Ur-Elfers musste nachlegen. Eine letzte große Modellpflege vor Einführung des legendären G-Modells brachte im Sommer 1971 allen Triebwerken eine serienmäßige Hubraumerhöhung auf 2,4 Liter. Die Maßnahme war notwendig geworden, um US-amerikanischen Abgas-Normen zu genügen. Sie machten auch vor Sportwagen keinen Halt, die Verdichtungsreduzierung auf ein Verhältnis von 8,0:1 konnte jedoch mehr als kompensiert werden. Zehn zusätzliche PS und 15 zusätzliche Newtonmeter Drehmoment brachten in der Praxis eine spürbar verbesserte Beschleunigung und eine um fünf Kilometer höhere Endgeschwindigkeit. Bei unserem Fotomodell im pursitischem Farbton Grandprixweiß und mit feinen Fuchsfelgen ausgestattet deuten für den Kenner alle Insignien auf eine geschärfte S-Version hin. Tatsächlich handelt es sich um ein modifiziertes Saugrohr-Einspritzer-Modell aus dem Baujahr 1973. Mit Hilfe der dezenten optischen S-Modifikationen wurde aus dem in seiner letzten Ausbaustufe 165 PS starken E-Modell zwar kein 190 PS starker S, dem sportlichen Charakter tat es dennoch gut.

Damals war die neue Frontschürze der allerletzte Schrei unter Porschefahrern. Nicht wenige 911-Eigner rüsteten sie nach, um auf der Hatz über deutschen Autobahnen von einem Mehr an Überholprestige im Rückspiegel des Vorausfahrenden zu profitieren. Die Bugmodifikation sah jedoch nicht nur dynamisch aus, sondern erfüllte einen praktischen Zweck: Strömungsbegünstigend sorgte der Spoiler für weniger Auftrieb an der Vorderachse und steigerte als i-Tüpfelchen den möglichen Topspeed um zwei Kilometer nach oben.

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Fahrmaschine und Wertanlage
Obwohl der Targa genau genommen von Geburt an nie ein richtiges Cabriolet war, stellt er heute eine der reizvollsten Varianten dar, einen luftgekühlten Porsche zu fahren. Dass hat sich natürlich längst herumgesprochen, entsprechend deftig fiel der Preisanstieg der letzten Jahre aus. Das Motto „Fahren um des Fahrens willen“ gilt für den ewig jugendlichen Ur-Elfer in Liebhaberhand heute mehr denn je.

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Jedes Detail ist 911 pur: das 
puristische Cockpit mit fünf Rundinstrumenten, zwei Notsitze im Heck, stehende Rundscheinwerfer und natürlich ein kerniger Sechszylinder-Boxer im Heck
TECHNISCHE DATEN 
Porsche 911 E Targa (1969-1973) 
Baujahr: 1973
Motor: 6-Zyl.-Boxer
Hubraum: 2.341 cm3
Leistung: 121 kW ( 165 PS) bei 6.200/min
Max. Drehmoment: 206 Nm bei 4.500/min
Getriebe: 4-Gang-Schalter
Antrieb: Hinterräder
Länge/Breite/Höhe: 4.163/1.610/1.320 mm
Gewicht 1.075 kg
Beschleunigung 0-100 km/h: 8,5 s
Top-Speed: 220 km/h
Preis: 1972/73: 28.200,- DM

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Sammelbecher Nr. 14 – Carrera RS – Limited Edition. Man kann mehr als Rennsiege sammeln.
Limitiert auf 8.000 Stück. Abbildung eines historischen Rennplakats mit einem Carrera RS.
Fortlaufende Limitierungsnummer. Spülmaschinengeeignet.
Aus Porzellan. Made in Germany.
Artikelnr.  WAP 050 080 0F
Preis: 19,- Euro
Info: shop.porsche.com

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Jeder Porsche eröffnet eine neue Welt. Jedes Modell hat seinen eigenen Charakter. Dynamisch. Außergewöhnlich. Aber vor allem: spürbar. Der Porsche Kalender 2015 – die Visualisierung der Faszination Porsche. 12 monochrome Bilder. Jedes einzelne präsentiert eine neue Welt – inspiriert durch das einzigartige Design der Porsche Sportwagen. Technisch stilisiert und auf den Punkt gebracht. Monochrome Purity. Mit exklusiver Sammelmedaille. Maße: 59 x 55,5 cm.
Artikelnr.  WAP 092 001 0F.
Preis: 39,- Euro
Info: shop.porsche.com

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fürs Handgelenk

Der Chronograph 911 Targa Classic 
aus der Porsche Driver´s Selection.
Zeit im zeitlosen Stil. Zifferblatt in Braun. Lederarmband in edlem Naturbraun.
Schweizer Uhrwerk, Saphirglas
Ø 43 mm, limitierte Stückzahl.
Artikelnr. WAP 070 009 0F
Preis: 539,- Euro
Info: shop.porsche.com

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Isdera Spyder 036i, 142.000 Kilometer, erste Hand – nein, nicht zu verkaufen, sondern der einzige von nur 17 jemals gebauten, der noch bei seinem Erstbesitzer ist. Das bleibt auch so: Heino Rimek wird sich nie von dem seltenen Exoten trennen. Dazu liebt er ihn viel zu sehr. Und die Aufmerksamkeit, für die er sorgt

Manchmal parkt er in der Hamburger Innenstadt, und wenn er dann zu seinem Auto zurückkommt, gesellt er sich zu den vielen Autofans, die das gute Stück belagern. Die fachsimpeln, er fachsimpelt mit. Dann greift er von innen an den Türöffner und ruft erstaunt: „Oh, der ist ja offen.“ Manche Passanten verstummen ob so viel Dreistigkeit, anderen entfährt so was Schlaues wie „Oha“ oder „Ups“. Dann setzt sich der Mann ins Auto, ruft: „Da steckt ja sogar der Schlüssel!“, dreht ihn um und startet den Sechszylinder. Nein, das könne er nun aber wirklich nicht machen, zetern die Hundertprozentigen – aber er kann es machen. Denn es ist sein Auto.

Die Geschichte von Heino Rimek und seinem Isdera Spyder 036i ist so eine, die nur das Leben schreiben kann. Rimek, 59 Jahre alt, macht sich Ende der 90er Jahre gerade selbstständig, als ein Freund ihm den Tausendsassa Eberhard Schulz als neuen Geschäftsfreund vorschlägt. Man könne doch, und überhaupt, und außerdem baue der Schulz tolle Autos. Er selbst habe bereits einen Isdera Imperator und sei hochzufrieden damit.

Rimek fühlt sich schlicht überrumpelt, ist aber auch von Schulz und seiner Firma beeindruckt. Der Ingenieur baut hier in Böblingen in seiner Firma „Ingenieurbüro für Styling, Design und Racing“ seit 1983 seine eigenen Autokreationen, allesamt auf Mercedes-Basis (siehe Interview). Das erste Modell ist – nach dem „Ur-Auto“ Erator GTE aus dem Jahr 1969 – der Isdera Spyder. Völlig puristisch, aber mit Serienteilen. Komm, Eberhard, bau dem Heino doch mal einen 036i. Das ist ein absoluter Hingucker mit dem Motor aus dem Mercedes 300 E, was 188 PS bedeutet, den Sprint auf 100 km/h in 6,4 Sekunden und eine Top-Speed von 242 km/h.

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Scharfe Kanten, nach vorne und oben öffnende Türen, typische Mercedes-Rückleuchten: Der Isdera Spyder ist der wohl heisseste Benz auf der Welt

 

Und Eberhard baut. Erst als Rimek die erste Rechnung über einen Viertel des Kaufpreises von insgesamt 234.600 D-Mark (inklusive Extras wie speziell konstruierte Pedale und Sitzmaße – wegen der außergewöhnlichen Größe von Rimek, der zum Beispiel Schuhgröße 48 hat) bekommt, merkt er, was da für ein Deal läuft. Er hat keinen Kaufvertrag unterschrieben, eigentlich hat er nur nicht „nein“ gesagt. Leider kann er den Wagen nicht über die Bank finanzieren, denn es gibt ihn ja noch nicht. Nicht mal einen Fahrzeugbrief.

Monatliche Leasingrate: 7000 Mark

Dann kommt irgendwann die Rechnung Nummer zwei. Leider läuft es mit der Selbstständigkeit nicht so gut, wie sich Rimek das anfangs ausgerechnet hat. „Aber der Stolz verbot es mir, vom Kauf zurückzutreten,“ erinnert sich Rimek heute. Nein, er will es schaffen, diesen Traumwagen zu besitzen. Erst ab der dritten Rate kann er mit der Bank handeln, auch wenn die monatliche Leasingrate 7000 Mark beträgt und er den Vertrag von drei auf fünf Jahre verlängern muss.

Das ist alles lange her, und noch heute freut sich Rimek an dem außergewöhnlichen Fahrzeug. Nur 17 Stück mit verschiedenen Motoren hat Schulz gebaut, seines ist das einzige in erster Hand. Die meisten Teile spendierte Mercedes, die Rundinstrumente stammen von Porsche.

Schlauch durchs Auto – für das Regenwasser

Aber, was fasziniert denn so an dem Wagen? Platz bietet er nicht viel. Der Fahrer hat sogar zwischen den Füßen die Lenksäule, was sehr gewöhnungsbedürftig ist. Vielleicht ist es seine asymmetrische Form. Seine Flügeltüren, deren Scharniere vorne unter dem Windabweiser angebracht sind. Sein wohl einmaliger Regenschutz: Fahrer und Beifahrer können, während sie im Auto sitzen, die Persenning mit Reißverschlüssen am Inneren des Wagenrandes befestigen und stecken, ebenfalls dank Reißverschlüssen – den Kopf samt dann nötigen Helm durch eine Aussparung. Dann sehen die Piloten aus, als würde jeder in einer Einmannsauna sitzen. Nur die Instrumente, die auf der Mittelkonsole thronen, schauen heraus, schließlich muss der Fahrer ja wissen, wie schnell er ist. Allerdings leiden die Instrumente dadurch ein bisschen, was man ihnen auch ansieht. In der Mitte der Persenning befindet sich übrigens noch ein Loch. Da kann man einen Schlauch andocken, der das Regenwasser durch den Wagen und durch den Wagenboden herausführt.

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Instrumente, wo sie hinpassen: Die zweitrangigen in die Tür, der Drehzahlmesser hinters Lenkrad, der Tacho über die mögliche Persenning

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Diese geräumige CosmoBag ist perfekt als Business- und Alltagstasche. Sie besteht aus einem Gadget als Organizer und einem Fach in der Mitte mit Reißverschluss. Die Variante in Größe L verfügt zusätzlich über ein Fach für einen Laptop oder ein Tablet. Handgefertigt in Italien aus High-End-Leder. Das eingravierte PD Icon auf dem Metallanhänger rundet diese Tasche ab. Länge: 150 mm, Breite: 440 mm, Höhe: 260 mm. Preis: 1.390,00 Euro,

Info: www.porsche-design.com

 

 

 

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Großes Stil-Upgrade für die kleinen Tablets. Aus Original Porsche Fahrzeugleder. Mit Zugband für leichtes Herausziehen. Weiche Polsterung auf der Innenseite schützt das iPad mini oder vergleichbare Tablet-PCs.
Schwarz, uni, Artikelnr.  WAP 030 119 0F,
109,00 Euro,
Porsche Driver‘s Selection Online Shop,

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Jeder entspannt auf seine Art – Dr. Stefan Sommer, der Chef des weltweit 
drittgrößten Autozulieferers ZF Friedrichshafen, tut es am liebsten auf 
der Rennstrecke: Mit seinem Youngtimer-Porsche nutzt er angeleitete 
Sportwagentrainings. Die Krönung sind Track Days auf der Nordschleife 
des Nürburgringes. TRÄUME WAGEN begleitete ihn dabei

Normalerweise kennt Dr. Stefan Sommer keine feuchten Hände. Seinen Ausdauersport macht der Top-Manager mit links, seinen Job mit Ruhe und Geschick. Obwohl es nicht immer einfach ist, den drittgrößten deutschen Automobilzulieferer und die führende Firma in Sachen Getriebe mit mehr als 70.000 Beschäftigten in diesen Zeiten auf Kurs zu halten: Sommer ist Chef von ZF Friedrichshafen.

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Aber im Hatzenbach-Geschlängel, bei der Dreifach-Rechts nach dem Streckenabschnitt Kallenhardt und im Verlauf der Hohen Acht fängt der Ingenieur an zu schwitzen. „Das sind Kurven, bei denen ich selbst nach der zehnten Durchfahrt nicht genau die Ideallinie treffe,“ gibt er zu, „da geht regelmäßig der Puls hoch. Aber hinterher bin ich richtig entspannt…“

Sommer nutzt gerne das Angebot, unter professioneller Anleitung sein Auto schnell und sicher – Helm ist Pflicht – über die Rennstrecken der Republik zu peitschen. Zum Beispiel mit der Zeitschrift „sport auto“, die seit Jahren auf der Nordschleife ihr „Perfektionstraining“ anbietet. Dabei werden kleine Gruppen gebildet, die Runde um Runde schneller erfahrenen Instruktoren folgen, die währenddessen über Funk die Tücken des Ringes erklären. Die jeweils zweite Hälfte der beiden Tage darf frei gefahren werden. Diese Art der Entspannung durch Adrenalin ist übrigens eine echte Männerdomäne – diesmal mischen sich nur zwei Frauen in das Feld von rund 100 Teilnehmern.

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Und mehr als 70 Prozent aller Autos sind Porsche. Auch Sommer pflügt mit einem der Zuffenhausener Sportler durch die „Grüne Hölle“, wie Jackie Stewart den Ring einst nannte. Sein weißer Renner ist ein 993 der ersten Serie, gebaut für den Carrera-Cup 1994. In der ersten Saison saß Profi Manuel Reuter am Steuer. Vor einigen Jahren kaufte Sommer das Rennauto, das von 2002 bis 2004 restauriert wurde, um wieder in den Zustand von 1995 versetzt zu werden. Das heißt: ein voll revidierter 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxer mit 315 PS im Heck, ein nicht einstellbares Cup-Fahrwerk unter der Karosserie. Dazu Recaro-Rennsitze mit Mehrpunktgurten, Käfig, großer Heckflügel, abnehmbares Lenkrad und ein Stack-Drehzahlmesser als wichtigstes Instrument genau im Blickfeld.

„Mit dem Auto erfahre ich die Topologie der Nordschleife ganz neu,“ sagt Sommer. Kein Wunder, denn das harte Fahrwerk – eigentlich für eine normale Rundstrecke konzipiert – gibt jede Fahrbahnunebenheit ungefiltert an den Piloten weiter. So wird zum Beispiel vor den Hatzenbach-Kurven deutlich, wie viele und heftige Bodenwellen schnelle Autos unruhig machen.

Gut, dass es an diesem Wochenende trocken ist: „Bei Nässe würde ich nicht fahren. Mit den Semislicks und dem knallharten Fahrwerk hätte ich keine Chance…“ Wäre auch schade um das schöne Auto: Sommer treibt hier immerhin rund 130.000 Euro sportlich um die Kurven.

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Statt sich an den Karl-May-Festspielen zu ergötzen, dreht 
Kristine Highsmith lieber am großen Rad: Die Bad Segebergerin 
machte sich vor einem Vierteljahrhundert auf den Weg nach 
Kalifornien und begann mit dem Export automobiler Schätze nach Good old Europe

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Klar, Patricia Highsmith kennt jeder. Klar, das ist die, die für wohligen Schauer sorgt, wenn man ihre Krimis liest. Aber wer ist Kristine Highsmith?

Seien Sie sich sicher: Auch sie sorgt für wohligen Schauer. Allerdings von anderer Art: Sie macht das mit automobilen Schätzen. Man glaubt es kaum, wenn man durch schmucklose Glasfronten die Büroräume von Kristine Highsmith betritt; doch wenn man ihr in die dahinter liegende riesige Lagerhalle folgt, sieht man sich unversehens zahllosen wertvollen Oldtimern gegenüber, die auf neue Besitzer warten.
Hier, an der Lesser Street in einem Industriegebiet am Rande der San Leandro Bay in Oakland, residiert Kristine Highsmiths Firma „Aladdin Freight“, Hauptgeschäftsfeld: Import und Export von Klassikern aus den goldenen Zeiten des Automobilbaus. Chromglänzende SUVs sind darunter, gepflegte Limousinen, VW Busse aus den 60ern, luftgekühlte 911er und vor allem zahllose amerikanische Straßenkreuzer, alles bestens unter Kaliforniens Sonne konserviert. Bei Kristine warten sie auf eine zweite Chance; darauf, dass sie als Restaurationsobjekt wiederentdeckt werden.

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Exklusiver Flaschenkühler mit original Rippenzylinder der frühen luftgekühlten 911-Modelle (G-Modelle). Eloxierter Aluminiumunterbau mit Lasergravur des Porsche Wappens. Entwickelt mit der Porsche Engineering Services GmbH. Flasche im Lieferumfang nicht enthalten.
Preis: 450,00 Euro

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Porsche mal anders: ein wunderbarer Begleiter auf allen Wegen. Hauptfach mit Kopfhörer­kabelausgang, wasserabweisenden Außenreiß­verschlüssen, ergonomisch geformte Rücken­polsterung mit Luftzirkulationssystem und alles in Schwarz.
Außenmaße: 40 x 50 x 14 cm. Preis: 89,- Euro

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Motorheulen, waghalsige Überholmanöver und der Rennsieg – Porsche beschließt, ein Wettrennen zu veranstalten, um den klügsten und schnellsten Nachwuchsfahrer zu finden. Dazu braucht man Sportsgeist, ein gutes Gedächtnis und vielleicht auch ein wenig strategisches Geschick. Trete gegen deine Mitspieler an und sichere dir den Platz im Porsche Cockpit. Finde dazu die richtigen Gegenstände, die zu einem Rennen notwendig sind. Geeignet für Kinder ab 6 Jahren. Für 2 bis 4 Mitspieler.

Preis: 24,90 Euro.

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