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Chevrolet Corvette C3

Die dritte Corvette-Generation ist der Phänotyp des so genannten „Coke-Bottle-Designs“. Trotz ihrer Kunststoffkarosserie kann Korrosion (am Rahmen) ein echtes Problem sein – nicht das einzige übrigens. Besonders gesucht sind die von 1968 bis 1972 gebauten Chrom-Vetten. Gute Exemplare sind mittlerweile rar

Dezent ist anders. Noch immer fällt man mit der bis 1982 gebauten dritten Corvette-Generation im Straßenbild auf wie Bud Spencer auf einem Vorschul-Elternabend. Deshalb waren diese Autos über viele Jahre das bevorzugte Fortbewegungsmittel von Kiezgrößen aus dem Rotlichtmilieu. Mit Erreichen des Oldtimerstatus haben diese zeittypischen Fahrzeuge inzwischen auch Einzug in Garagen der Normalbevölkerung gehalten. Heutigen Luden sind die alten Vettes vermutlich längst nicht mehr protzig genug. Dennoch: Mit einer Vette muss man eine gewisse Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit lieben, und es schadet auch nichts, den „American Way of Drive“ zu mögen. Das heißt, aufs Cruisen und vielleicht einen Ampelsprint mehr zu stehen als auf eine wilde Serpentinenhatz über enge Alpenpässe. Dem ringsum trommelgebremsten Vorgänger sprach Top-Gear-Kultmoderator Jeremy Clarkson in seinem Buch „Hot 100“ (ja, ich muss es hier wieder einmal zitieren) noch echte Sportwageneigenschaften ab, wie er sich überhaupt wunderte, dass es die ansonsten technisch so wegweisende amerikanische Nation bis heute nie fertig brachte, überhaupt irgendeinen Sportwagen zu erschaffen. Und sein Fazit über den Stingray (beim Vorgängermodell wurde die Bezeichnung noch auseinandergeschrieben) lautete: Lasst uns ehrlich sein. Wir waren alle schon mal mit sehr einfachen Mädchen aus, die vielleicht eine fürchterliche Lache und fragwürdige Tischmanieren hatten, aber man nimmt sie doch mit ins Bett, wenn sie den Körper eines Engels haben.

Chevrolet Corvette C3

Den Körper eines Engels hat auf jeden Fall auch der Nachfolger, die C3-Corvette dieser Kaufberatung. Die Formgebung geht zurück auf den Prototypen Mako Shark II von 1965, den Stylist Larry Shinoda zeichnete. Die Regie über die Entstehung der dritten Corvette-Generation hatten Bill Mitchell und Zora Arkus-Duntov. Ganz so schlimm wie von Clarkson dargestellt ist es mit der Corvette C3 übrigens nicht. Nicht nur, weil sie ringsum Scheibenbremsen hat. Wer die Eigenheiten anderer amerikanischer Sportcoupés und auch die des Vorgängermodells gewohnt ist, wird vom Fahrerlebnis mit einer Corvette C3 in mancher Hinsicht positiv überrascht sein, wie kultiviert sie sich gebärdet. Sie liegt trotz ihrer vorsintflutlichen Querblattfederung an der Hinterachse erstaunlich komfortabel auf der Straße – das ist beinahe Oberklasse-Liga. Man wird eher gerührt als durchgeschüttelt. Auch die (allerdings nur auf Wunsch) servounterstützte Lenkung arbeitet ausgesprochen leichtgängig, wie es bei den Amis Sitte ist. Erstaunlich ist jedoch, dass sich dabei trotzdem ein gewisser Lkw-Eindruck einstellt. Das muss wohl daran liegen, dass die Vette wie ein Lastwagen über ein solides (und nicht ganz leichtes) Rahmenchassis verfügt.

Der lange Weg zur Kultmarke

In der Formel 1 ist McLaren bereits eine Ikone, auf der Straße will die ehrgeizige Firma das in zehn Jahren auch sein. Auf einer 1.300-Kilometer-Reise von London nach Monaco fuhr TRÄUME WAGEN im Coupé namens MP4-12C durch die Historie des englischen Autobauers und checkte die Chancen für dessen Aufstieg

Greg Levine ist mächtig selbstbewusst. Der Marketing- und Verkaufschef von McLaren Automotive hofft öffentlich, dass seine Marke bald so eine Ikone sei wie die europäische Konkurrenz mit langer Historie: „In zehn Jahren sollen kleine Kinder nicht mehr sagen: „Wenn ich groß bin, will ich einen Ferrari, Porsche oder Lamborghini haben.“ Sondern: „Ich will einen Mc-Laren…“

First Step: M6GT

Der M6GT war ein erster Versuch, auf der Straße Fuß zu fassen. Der Motor stammt von Chevrolet - ein V8 mit 276 PS. Der gesamte Prototyp wiegt nur 800 Kilo, ganz nach den Leichtbaukriterien aus dem Rennsport gefertigt. Das originale Einzelstück ist nur einen Meter hoch. Ob jemals jemand mit dem Wagen die angepeilten 290 km/h gefahren ist, ist nicht gesichert...

Der M6GT war ein erster Versuch, auf der Straße Fuß zu fassen. Der Motor stammt von Chevrolet – ein V8 mit 276 PS. Der gesamte Prototyp wiegt nur 800 Kilo, ganz nach den Leichtbaukriterien aus dem Rennsport gefertigt. Das originale Einzelstück ist nur einen Meter hoch. Ob jemals jemand mit dem Wagen die angepeilten 290 km/h gefahren ist, ist nicht gesichert…

Der erste Straßenwagen: Mc Laren M6GT Der erste Straßenwagen: Mc Laren M6GT

Kein leichtes Unterfangen – denn eine Historie im Straßenautobau hat McLaren nur bedingt, ein Portfolio noch gar nicht, und von Nostalgie im Formel-1-Zirkus kann auch kein Autobauer leben. Was McLaren allerdings schon vorweisen kann, ist mit dem „McLaren Technology Center“ eine neue und supermoderne Produktionshalle, ein 600 PS starkes Supercar für die Straße namens MP4-12C (seit kurzem gibt es vom Werk eine kostenlose Kraftkur nachträglich für alle schon ausgelieferten McLaren in Form von 25 zusätzlichen PS per Software-Upgrade), eine offene Version und Ehrgeiz bis zum Anschlag. Grund genug für TRÄUME WAGEN, sich das straßenfähige „McLaren Projekt 4“ in der futuristischen, 57.000 Quadratmeter großen McLaren-Zentrale in Woking bei London zu schnappen und eine Reise zu den Meilensteinen der gesamten Firma zu unternehmen.

Friederike und Bella mit ihrem Mercury Monarch Ghia von 1976

Einige führen ein echtes Hundeleben, da draußen in den Trabantenstädten des Ruhrgebiets zwischen Hochhäusern und stillgelegten Zechen. Dass der Alltag aber auch bunt, lustig und tierisch angenehm sein kann, beweisen Friederike Löbach und ihr Hund Bella, wenn sie in ihrem 1976er Mercury Monarch der Gegend um Wuppertal die Farben zurück bringen

Bellas Tag geht heute nicht ganz so gut los wie sonst. Der Sommer, der nirgendwo richtig loslegen will, drückt mit grauen Regenwolken auf ihre schon etwas betagten Hundeknochen. Sie hat heute Nacht nicht so gut geschlafen, und das Futter schmeckt irgendwie blass. Es gibt diese Tage, da legt man sich am liebsten gleich wieder ins Körbchen.

Frauchen allerdings tänzelt trällernd und lachend durch die Küche, sie hat heute noch ein paar Termine, und da kann Bella mit. Vielleicht ein abwechslungsreicher Lichtblick? Heute wird wieder das große Auto genommen. Das mit dem dicken Teppich und viel Platz vor der Sitzbank. Definitiv ein Lichtblick. Bella würde lächeln, könnten kleine Hunde lächeln, und schmiegt sich dann doch zufrieden an Frauchens Bein.

Große Klappen deckeln den Kasten. Kompaktbauweise definierte man in Europa ein wenig anders Große Klappen deckeln den Kasten. Kompaktbauweise definierte man in Europa ein wenig anders

Große Klappen deckeln den Kasten. Kompaktbauweise definierte man in Europa ein wenig anders

Das Design ihres Autos färbt auch auf die Besitzerin ab. Mit solchen Schuhen können nur Frauen fahren! Das Design ihres Autos färbt auch auf die Besitzerin ab. Mit solchen Schuhen können nur Frauen fahren!

Das Design ihres Autos färbt auch auf die Besitzerin ab. Mit solchen Schuhen können nur Frauen fahren!

Das gehört Friederike Löbach. Sie ist selbständige Masseurin und sogar noch ein bisschen jünger als der große, braune Blechkasten draußen auf dem Hof, auf den sich ihre Hündin gerade so freut. Ihr Job geht einher mit vielen Terminen kreuz und quer durch das Revier, deshalb steht zunächst neben dem Kasten noch eine Art offizieller Gebrauchskasten: Ein 1993er Passat. Zwar geräumig und zuverlässig, aber das war es dann auch. Er läuft eben. Das kann nicht die mobile Erfüllung für eine Frau sein, die schon als kleines Kind tiefe Begeisterung für große, amerikanische Autos empfunden hatte. Mehrere Urlaubsreisen nach Mexiko, wo sie mit klassischen Dickschiffen der 70er die Highways befuhr, verankerten diese Emotionen noch tiefer. Der Klang hatte es ihr angetan – ein Auto muss blubbern.

Windkanal - was ist das? Aber gegen den Strom schwimmen muss nicht unbedingt anstrengend sein

Windkanal – was ist das? Aber gegen den Strom schwimmen muss nicht unbedingt anstrengend sein

Chevrolet Martin Camaro SS

Der Martin Camaro SS verbeißt sich mit mehr als 600 PS in jedes Hirn, das von amerikanischer Power infiziert ist

Typisch Bestie: Man sieht sie zunächst nicht. Ihre rote Schnauze lugt in der Halle der Firma Max Mobility hervor hinter BMW 2002 turbo, Ford Mustang, etlichen Porsche und einem von Peter Fonda signierten Captain-America-Bike aus dem Film „Easy Rider“. Wir rücken näher heran, leicht enttäuscht: Sieht auf den ersten Blick aus wie ein normaler Camaro SS mit 22-Zoll-Felgen.
Dompteur und Firmen-Boss Frank Donauer steigt ein und lässt den Motor an. Sofort wird klar, dass hier mehr als nur ein Superflow-Auspuff zusätzlich montiert wurde. Zwischen den Speichen der verchromten 22-Zöller blitzt der Brembo-Schriftzug von den Bremssätteln heraus, die Karosserie ist mit dezenten Streifen versehen und am Heck verrät ein kleiner Schriftzug, was sich unter der Haube und der Karosserie abspielt: Martin.

Im sauber aufgeräumten Verkaufsraum befinden sich neben aktuellen Modellen und US-Klassikern auch Euro-Klassiker und Sportwagen
Im sauber aufgeräumten Verkaufsraum befinden sich neben aktuellen Modellen und US-Klassikern auch Euro-Klassiker und Sportwagen Im sauber aufgeräumten Verkaufsraum befinden sich neben aktuellen Modellen und US-Klassikern auch Euro-Klassiker und Sportwagen Im sauber aufgeräumten Verkaufsraum befinden sich neben aktuellen Modellen und US-Klassikern auch Euro-Klassiker und Sportwagen

Im sauber aufgeräumten Verkaufsraum befinden sich neben aktuellen Modellen und US-Klassikern auch Euro-Klassiker und Sportwagen

Hinter „Martin“ verbirgt sich ein ehemaliger GM-Ingenieur, der unter anderem die Chevrolet-NASCAR-Abteilung leitete, sich im Dragstersport engagiert und somit Rennerfahrung auf die Straße bringt. Ab Werk ist der Camaro sicherlich auch nicht untermotorisiert, aber was Martin mit dem Camaro durch eine komplette Überarbeitung mit klassischen und modernen Mitteln macht, katapultiert ihn in die Liga der Supersportwagen.

Lifestylelaster mit sensiblem Transporttalent. Oder würden Sie diesem Heckabteil etwa Umzugsgüter oder gar Zementsäcke zumuten?

Lifestylelaster mit sensiblem Transporttalent. Oder würden Sie diesem Heckabteil etwa Umzugsgüter oder gar Zementsäcke zumuten?

Der große Wagen. Sternenbild W126. Und das als bislang unbekannte Kombigalaxie

560 TEL – 560 SEL: Die Typenbezeichnung ist Legende. Staatstragende fünfhundertsechzehn Zentimeter pure Bonner Republik. Vielleicht der Zenit schwäbischer Pracht mit Stern. Die Maximalmotorisierung steht Ende der achtziger Jahre bei Daimler für ganz oben angekommen. Ein V8-Leichtmetallblock mit fünfeinhalb Liter Hubraum, satten 279 PS und imposante 430 Nm Drehmoment harmonieren perfekt mit der Vierstufen-Automatik, sind Garant für eine allzeit überlegende Längsdynamik. Leistung, Platz und Luxus gibt es in der Limousine im Überfluss.

Das Karosseriedesign aus der Feder von Bruno Sacco schafft Erstaunliches: Auch im einundzwanzigsten Jahrhundert sieht ein W126 nicht alt aus und  pflegt dabei konsequent den Nimbus der Marke Mercedes-Benz. Die glattflächige, gestreckt wirkende Linie strahlt noch heute, nach über dreißig Jahren, Geschmack und Würde aus.

Mercedes-Benz 560 TEL
Mercedes-Benz 560 TEL Mercedes-Benz 560 TEL

Wir wollen an dieser Stelle eine besondere Zugabe der Hamburger Firma Caro International vorstellen: Die Hanseatische Manufaktur für Sonderfahrzeugumbauten aus Hamburg-Altona erkannte schon früh den Prestige- und Nutzwert eines Maxi-Kombis der Oberklasse, den es aus Stuttgart so nie gab. Ohne Rücksicht auf Kosten entstand, quasi als i-Tüpfelchen, ein ultimativer Umbau mit großer Heckklappe. Geschäftsführer und Erbauer Joachim Birr lässt für uns die spannende Entstehung des Überkombis nochmals Revue passieren: „Mein Herz schlägt für Nischenprodukte. Die S-Klasse der Baureihe W126 war und ist mein persönlicher Lieblings-Benz. Für unsere Umbauten gelten gesetzte Standards: Selbst bei geringsten Stückzahlen gibt es nur erste Qualität. Das Ergebnis sind im Alltagsbetrieb einsetzbare sehr individuelle Produkte.“ Eine Herzensangelegenheit ist es für ihn, dass das jeweils bauarttypische, markentypische Konzept voll bewahrt wird: „Wir ergänzen die Fahrzeuge genau in den Details, die der Kunde individuell wünscht.“

Die betuchte Klientel hat zum einen Lieblingsautos und zum anderen einen ausgeprägten Hang zu Sonderwünschen. Was bei Caro International in logischer Konsequenz folgt, ist Mitte der achtziger Jahre der erste auftragsmäßige Umbau eines  W126 500 SEL zum T-Modell. Dieser wird rund eineinhalb Jahrzehnte im Alltag und insgesamt über 400.000 Kilometer bewegt. Der Eigentümer ist vollauf begeistert und bestellt erneut einen Caro-W126-Kombi-Umbau.

Christian Meyer ist der deutsche Senkrechtstarter in der Mustangszene. Das hat zur Folge, dass sein Autohaus binnen kürzester Zeit zu einer äußerst beliebten Anlaufadresse für die Fans des US-Kultautos wurde

Mustang-Deutschland.de - Christian Meyer

Die Mustang-Welle rollt. Und ausgerechnet ein 29jähriger hält sie hierzulande so richtig in Schwung: Es ist Christian Meyer, der als Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses im fränkischen Gunzenhausen selbst den Mythos Mustang lebt und in der Szene inzwischen zu einer Art Hero aufgestiegen ist. Hunderte Fans besuchen seine einschlägigen Shelby-Treffen und schwärmen mit ihm von der enormen Horsepower der Ponys. Vor allem aber schätzen sie die enorme Mustang-Marken-Kompetenz von Christian Meyers Autozentrum. Wie kommt es, dass der junge Betriebswirt mit Schwerpunkt Automobilhandel so verrückt auf die Musclecars ist?

Mustang-Deutschland.de - Christian Meyer

Realität: Ständig befinden sich 20 Ford Mustang im Bestand, zusätzlich gibt es fünf Vorführwagen Realität: Ständig befinden sich 20 Ford Mustang im Bestand, zusätzlich gibt es fünf Vorführwagen

Realität: Ständig befinden sich 20 Ford Mustang im Bestand, zusätzlich gibt es fünf Vorführwagen

„Ey Alda, … sachma – Aaaaaaaaaaarsch-implantat…,“, Schauspieler Jürgen Vogel demonstriert im Interview mit TRÄUME WAGEN Redakteur Roland Löwisch und Herausgeber Marco Wendlandt, die Nachteile des Fahrens ohne Verdeck für Prominente und Schauspieler. „Du wirst an jeder Ampel erkannt. Da fehlt mir die Ruhe, die ich so gerne beim Autofahren habe…“ Denn für den viel beschäftigten TV- und Kino-Star sind seine Autos immer ein Stück Zuhause, das er unterwegs mitnimmt. Zu Fahrzeugen der Marke Jaguar hat er seit Jahren ein besonderes Verhältnis; Nicht nur, dass das Styling im Interieur längst zu einem zweiten Zuhause geworden ist; Vogel ist auch seit inzwischen acht Jahren offizieller Jaguar-Botschafter

Schauspieler Jürgen Vogel

Nein, der typische Jaguar-Fahrer ist Jürgen Vogel nicht. Vielleicht passt der Schauspieler deshalb so gut in die britischen Katzen – in alte wie in neue. Und er fährt viel – denn für ihn sind seine Autos ein Stück Zuhause, das er mit nimmt

Marco Wendlandt und Jürgen Vogel beim Interview

Marco Wendlandt und Jürgen Vogel beim Interview

Die Art, wie Jürgen Vogel zeigt, warum Cabrios für populäre Schauspieler wie ihn nicht so geeignet sind, ist unnachahmlich. Er springt vom Stuhl auf und mimt einen Fan, der ihn im Auto am Straßenrand entdeckt: „Ey Alda,“ brüllt Vogel und klopft sich dabei wild auf den Allerwertesten, „Alda, sachma, Aaaaaaaaaaarsch-implantat, Alda…“

„Ich hab gar nicht gewusst, worauf der Typ aus war,“ erinnert sich Vogel, nachdem er sich wieder gesetzt hat, „aber dann fiel es mir ein: Der meinte den Silikonhintern in meiner Rolle in „Keinohrhasen“. Nein, offene Autos sind für Leute wie mich nicht geeignet: Ich werde an jeder Ampel erkannt. Da fehlt mir die Ruhe, die ich so gerne beim Autofahren habe…“

Dabei könnte er gut der Kumpel von nebenan sein – wenn man ihn nicht beim Fahren stört. Geboren 1968 in Hamburg-Altona, aufgewachsen in einem düsteren Viertel von Hamburgs Stadtteil Schnelsen („Unser Edeka-Markt war der erste, in dem sie die Kassiererin zu ihrem Schutz hinter ein Gitter gesetzt haben…“), lebt er heute in Berlin, ist Vater von fünf Kindern und hat im Hirn außer Familie, Drehbüchern und Filmideen hauptsächlich einen Jaguar E-Type.

Liebe Autosiasten,

es liest sich immer so leicht – die Redakteure reisen hierhin und dorthin, um diesen oder jenen Event zu besuchen oder dieses oder jenes Auto zu porträtieren. Allerdings ist Reisen auch heutzutage manchmal noch ein Abenteuer, das die meist so sorgfältig verabredeten Termine mächtig durcheinanderwirbelt. Und trotzdem machen die Firmen und Privatiers die Events möglich.
Jüngstes Beispiel: Goodwood (siehe Seite 170). Ein um 15(!) Stunden verspäteter Flug aus Übersee schien den Termin zu torpedieren – aber die Mädchen und Jungs von Porsche, die zum Earl of March einluden, haben es trotzdem möglich gemacht, indem sie kurzfristig den Besuch von Freitag/Sonnabend auf Sonnabend/Sonntag umbauten. Oder Bentley: Während der Vorstellung des GTC Speed ließen sie uns in Las Vegas so viel Zeit, uns in dem unglaublichen Auto-Hotel (siehe Seite 18) umzusehen,  dass wir eine gesonderte Geschichte produzieren konnten. Oder Max Pohlmann (siehe Seite 24). Der Mercedes-Besitzer hat sich extra Urlaub genommen, um uns alles rund um seinen Strichachter zu erklären.

'Editorial TRÄUME WAGEN 08/2013' weiterlesen

Pony-Express auf der Promenade des Centro-Geländes: Zahllose Mustangs und andere US-Cars präsentierten sich vom 19. bis 21. Juli 2013 in Oberhausen zum 10. US-Car & Biker-Treffen. Bei bestem Wetter drängte sich die Szene um die bestechend herausgeputzten Fahrzeuge und bestaunte auf dem gemeinsamen Stand von TRÄUME WAGEN, Velocity und Aero auf der Händlermeile den TRÄUME WAGEN Mustang GT und den vor der TÜV-Prüfung letztmalig ausgestellten 66er Track-Day-Mustang von Velocity.

10. US-Car & Bike-Treffen

Vom 19.-21.7. traf sich die US-Car und Biker-Szene auf dem Centro Gelände in Oberhausen

Es ist mittlerweile zu festen Einrichtung geworden: Bereits zum 10. Mal traf sich in Oberhausen die US-Car und Biker-Szene auf der Promenade des Centro-Geländes im Schatten des Gasometers.

10. US-Car & Bike-Treffen 10. US-Car & Bike-Treffen

Fotos: Gareb Aepler, Andreas Aepler

Wer schon einmal an einer ADAC-Rallye teilgenommen hat, erzählt hinterher in drei Kapiteln: 1. Wo ging’s lang? Wie stressig war’s? Wer saß daneben? Bevor wir die Antworten geben, wollen wir grundsätzlich festhalten: Bei den ADAC-TRÄUME-WAGEN-Rallyes handelt es sich grundsätzlich nicht um Hochgeschwindigkeits-Rundkurse, in denen aufgemotzte Autos möglichst schnell und Schlamm spritzend zwischen Strohballen in Richtung Etappenziel ballern – unsere Rallyes sind zum Spaß, zur Unterhaltung und zum gemeinsamen Beisammensein von klassischen Autos und ihren Fahrerinnen und Fahrern ersonnen worden.

'ADAC TRÄUME WAGEN KLASSIK 2013' weiterlesen

Liebe Autosiasten,

lange haben wir überlegt, ob wir endlich eine reine Frühlingsausgabe machen können. Da war gerade erst der vermeintlich letzte Schnee geschmolzen und die Quecksilbersäule war eher ein Fleck als eine Säule. Die Kälte hielt selbst die Härtesten unter uns ab, die Cabriodächer zu öffnen. Außerdem lag noch Restsalz auf den Straßen und die Bäume waren so grau wie unsere Gesichter nach dem Endloswinter.

'Editorial TRÄUME WAGEN 05/2013' weiterlesen

Liebe Autosiasten,

immer mal wieder behauptet irgendwer, wir hätten einen Vogel – was wir bislang gerne als Kompliment für unser einzigartiges Magazin-Konzept auffassten. Jetzt aber haben wir wirklich einen – mit Vornamen Jürgen.

Exklusiv für TRÄUME WAGEN hat sich der deutsche Star-Schauspieler die Zeit genommen, über sein Lieblingsauto, den E-Type von Jaguar, zu philosophieren, und uns über seine künftige Beziehung zu dessen Nachfolger, den F-Type, aufzuklären. Es war ein Termin der absolut angenehmen Art: Der 45-jährige Charakter-Mime ist ein Autofan durch und durch, im Umgang völlig unprätentiös und redet ohne Kamera so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

Danke Jürgen, danke Jaguar, für diese besondere Roadster-Story (Seite 14).

'Editorial TRÄUME WAGEN 04/2013' weiterlesen