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Ausgewählte Mode-Designer aus der ganzen Welt arbeiten für die limitierte „Mustang Unleashed Collection“ mit Ford zusammen. Die exklusiven T-Shirts sind inspiriert vom Ford Mustang. Zu den prominenten Designern zählen Anna Sui, Paula Cademartori,Tomaso Anfossi und Francesco Ferrari von CO|TE, Rogan Gregory und Scott Mackinlay Hahn vom Label Rogan sowie Pamela Love. Die trendige Collection besteht aus 15 T-Shirts. Sie sind ausschließlich online erhältlich.Preis: 39,- US-Dollar.

Info: www.gilt.com

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Diese geräumige CosmoBag ist perfekt als Business- und Alltagstasche. Sie besteht aus einem Gadget als Organizer und einem Fach in der Mitte mit Reißverschluss. Die Variante in Größe L verfügt zusätzlich über ein Fach für einen Laptop oder ein Tablet. Handgefertigt in Italien aus High-End-Leder. Das eingravierte PD Icon auf dem Metallanhänger rundet diese Tasche ab. Länge: 150 mm, Breite: 440 mm, Höhe: 260 mm. Preis: 1.390,00 Euro,

Info: www.porsche-design.com

 

 

 

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Großes Stil-Upgrade für die kleinen Tablets. Aus Original Porsche Fahrzeugleder. Mit Zugband für leichtes Herausziehen. Weiche Polsterung auf der Innenseite schützt das iPad mini oder vergleichbare Tablet-PCs.
Schwarz, uni, Artikelnr.  WAP 030 119 0F,
109,00 Euro,
Porsche Driver‘s Selection Online Shop,

shop2.porsche.com

Aus Zufall sind wir in München bei AutoToyStore über einen ganz besondern Ford Mustang gestolpert: ein 69er-Exemplar, aufgebaut von Tom Argue Design – fast ein Neuwagen

Der Mustang von 1969 fällt sofort ins Auge. Irgendwie sieht er anders aus als man es gewohnt ist. Aber auf den ersten Blick lassen sich keine Rückschlüsse auf das ziehen, was sich unter dem top restaurierten Blechkleid verbirgt. Ein Rätsel, dieser Mustang.

Wunderbar, so etwas lieben wir. Erst recht, wenn wir zum Rätsel wie die Jungfrau zum Kinde gekommen sind. Denn hier, bei AutoToyStore in München, wollten wir eigentlich etwas ganz anders: einen feinen Camaro fotografieren. Doch ein Kunde hat am Abend vorher den Camaro gekauft und möchte sein Auto nicht in einem Magazin sehen. Ok, muss man akzeptieren, aber nun sollte Plan B greifen.

Tom Argue ist einer der etabliertesten Customizer in den USA. Seine Company bietet Restauration, Lack und Design aus einer Hand

 

Das heißt: Aus dem riesigen Angebot ein anderes Auto präsentieren. Vielleicht steht ein geeignetes im externen Lager? Hier quellen schon mal jedem US- und Classic-Car-Fan die Augen aus dem Kopf, aber es ist noch nicht das dabei, was wir suchen. Also besichtigen wir die Verkaufsräume, wo sich Shelby Mustang neben Camaro SS, Corvetten und allem, was wir gern haben, aneinandereihen. Alles top präsentiert und durchweg in einem guten Zustand.

Rotes Kontrastprogramm – ohne Kopfstützen

Und dann steht da auch dieser besondere Mustang. Wir streunen um das Auto herum und stellen fest: Die Spaltmaße sind vorbildlich. Und wenn wir nicht wüssten, das Ford diese Form nicht mehr produziert, würden wir meinen, vor einem Neuwagen zu stehen: Im Innenraum nur feinstes Leder, ein modernes Sportlenkrad, ein neuer Teppich, ein Soundsystem mit Rückfahrkamera und moderne Dakota-Instrumente. Von außen fallen die modernen Räder in 18 Zoll vorn und 19 Zoll hinten mit 255er und 295er Bereifung ins Auge.

Die Wolfs vom AutoToyStore klären uns auf: Diesen 69er Mustang hatte „Tom Argue Design“ aus Florida in den Spezialistenfingern. Die Experten bauen nicht einfach irgendein „Supermusclecar“ zusammen, wie sie zurzeit zuhauf durch unsere Fernsehsender rasen und meistens nichts anderes sind als im Eiltempo geschweißte Karosserien, die nach dem Lackieren passend gemacht und mit fetten Motoren ausgerüstet werden. Sowas ist etwas fürs Auge, aber sicherlich nichts, um lange Freude zu haben. Tom Argue Design dagegen macht sich vorher sehr viele Gedanken, was später im Auto landen soll, und genauso wurde dieser Mustang konzipiert.

Die Innenausstattung mit Soundsystem, Echtleder und neuen Armaturen ist perfekt verarbeitet und bietet neueste Technik

 

Warum auf dem Verkaufsschild des Mustang „Neufahrzeug“ steht wird klar, als wir die imposante Haube öffnen: In dem Auto befindet sich nicht eine alte Schraube. Neben dem komplett neuen Innenraum ist auch der Motorraum in einem Zustand, der das Prädikat „Neu“ tragen darf. Ein brandneuer 427er Keith-Craft-Motor mit einer Leistungsangabe von 645 PS strahlt mit verschiedenen Karbonabdeckungen, einem High-Performance-Kühler so wie einer sauber gearbeiteten Karosserie-Verstärkung um die Wette. Die Leistung wird über ein neues Fünfgang-Tremec-Getriebe mit Keramik-Kupplung an die Hinterachse übertragen, für die Verzögerung sorgt eine Willwood-Bremsanlage.

Newschool-Design frisch interpretiert

Für die tiefliegende Karosserie ist ein Luftfahrwerk verantwortlich und selbst am Unterboden ist nichts zu finden, was auf das Baujahr hindeutet. Die elegante Linie des Cabrios lässt einen ebenso eleganten Sound vermuten, doch genau hier ist Schluss mit Understatement. Es scheint, dass die Magnaflow-Auspuffanlage jede Pferdestärke direkt in Dezibel umwandelt und der Umwelt unmissverständlich klarmachen will, dass hier Leistung im Überfluss vorhanden ist.

Am Anfang bedarf es etwas Eingewöhnung, die Keramikkupplung zu bedienen und das Zusammenspiel zwischen Kupplung und Gas zu dosieren. Wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat, läuft er ruhig und sauber und lässt entspanntes Cruisen zu – nicht jeder wird allerdings mit dem ständigen hohen Sound-Level glücklich.

Stromlinie. Die Geschichte des Automobils ist immer auch eine Suche nach dem windschlüpfigsten Design, und davon erzählt dieses Juwel der Automobilliteratur. »Stromlinie« stellt in limitierter Auflage Meisterwerke der Aerodynamik vor, deren Triumphzug die Entwicklung des Automobils revolutionierte. Eine Vielzahl unterschiedlicher Stromlinien-Automobile geben sich hier auf 324 Seiten ein aerodynamisches Stelldichein.

Die Inszenierung der 25 luftwiderstandsarm karossierten Fahrmaschinen (nicht nur von großen und heute noch aktiven Marken, sondern auch von Modellen heute fast vergessener Firmen) stammt von den Automobilfotografen Michel Zumbrunn und Urs Schmid, die Bühne bildete das Hamburger Automobilmuseum »Prototyp«, die Regie führte der leidenschaftliche Automobiljournalist Malte Jürgens. Gemeinsam schufen sie ein einzigartiges Dokument zur grandiosen Kultur des Automobils, der größten Erfindung der letzten 125 Jahre.
Preis: 298,- Euro.

www.paul-pietsch-verlage.de

avatar_6Wie sieht ein schönes Auto aus – sind die Linien weich und anschmiegsam? Oder doch kantig wie mit dem Geodreieck gezogen? Folgt man dem Massengeschmack, haben nur weiche Rundungen Bestand. Schade eigentlich.

„Design ist ja so eine Sache“, sagte ich, während ich versuchte, aus einem DIN A4-Blatt eine Concorde zu falten. „Kann man sagen“, meinte Jens, während er sich auf seinem Telefon Fotos eines Motors ansah. Jeder amüsiert sich eben auf seine Art. Vor uns lag die Skyline des Hamburger Hafens unter einer mittelgrauen Wolkensuppe, mittelblasse Menschen tranken sich rasch abkühlenden Tee und wickelten sich in Decken der Schweizer Armee. Ein Herbst in Deutschland eben. Ich falzte weiter an dem Blatt herum und dachte über das so genannte „Faltpapier“-Design der 70er Jahre nach. Vor allem Giorgetto Giugiaro und Nuccio Bertone kämpften damals um die schärfsten Kanten und spitzesten Ecken – wobei man den Designern von Volvo später wiederum vorwarf, sie könnten nur mit dem Lineal zeichnen. Der Maserati Boomerang war 1971 vielleicht der erste, der dieser Formensprache folgte, danach kamen der DeLorean, der Lotus Esprit, vielleicht auch der VW Scirocco, der erste Golf und der Lancia Delta. „Aber Kanten sind ja nicht mehr so in Mode“ setzte ich übergangslos hinzu. Moderne Autos sehen aus wie belutscht, organische Rundungen bevölkern den Asphalt, amorphe Bobbel rollen über die Straßen der Welt. Sicher kann man sich über Design streiten, ein weites Feld, reine Geschmackssache, laberrhabarber.

Nicht uninteressant ist es, wenn man sich die erste Serie des Aston Martin Lagonda ansieht. Bei seiner Vorstellung im Jahre 1974 erhielt das Auto einen Design-Preis, die Masse verschmähte den Wagen jedoch. Nur sieben Fahrzeuge wurden damals gebaut. Der letzte wurde 1976 hergestellt und im Sommer 2008 für einen Preis von 254.000 Pfund bei einer Auktion verkauft. Die zweite Serie unterschied sich äußerlich von der ersten deutlich, um es mal vorsichtig zu formulieren. An dem Wagen finden sich – von den Radläufen einmal abgesehen – keine Rundungen. Die Karosserie ist keilförmig, läuft spitz zu, das Ding besteht eigentlich nur aus Knicks, Ecken und Kanten. Ist der Wagen schön? Geht so. In jedem Fall fiel er auf. Die britische Fachzeitschrift „Thoroughbred & Classic Cars“ soll 2003 über ihn geschrieben haben: „Wer um das Jahr 1980 herum ein auffälliges Luxusauto fahren wollte, musste je nach Geschmack auf einen Rolls-Royce Camargue oder einen Aston Martin Lagonda zurückgreifen – oder, falls man ein erfolgreicher Pornostar ist, auf einen Stutz Blackhawk.“ Das wiederum spricht ja nun eindeutig für den Lagonda, denn ein Wagen, den man als erfolgreicher Pornostar fährt, kann nicht ganz schlecht sein. „Aber“, fügte ich abschließend meinem inneren Monolog laut hinzu, „Kanten gehen nicht gut. Frauen kaufen Knutschkugeln mit Kulleraugen, Männer 911er, und die Nummer mit der Concorde nahm auch kein gutes Ende.“ Mein Papierflieger war fertig, ich schickte ihn in die Lüfte – und passend zu meiner Design-Depression stürzte er nach einem Meter senkrecht ab. Das Leben stinkt eben manchmal.

avatar_6Geht es um Designbezeichnungen für Autos, kriegen sich die Menschen in Nullkommanichts in die Haare. Eigentlich lustig – wenn es nicht so verwirrend wäre.

 

Stellen wir uns einen SUV-Shooting-Brake-Cross-Urban-Cruiser vor. Schwierig? Eigentlich nicht. Man nehme einfach einen Jeep, ein Kombi und ein Coupé, mischt noch ein wenig Hatchback und Roadster hinein, kaut eine halbe Stunde darauf herum und pustet das Ergebnis mit einem Strohalm so lange auf, bis die Scheinwerfer leicht herausquellen. Fertig!

Nein, hier geht es eigentlich nicht um die Arbeit von Autodesignern oder Marketing-Abteilungen. Eigentlich geht es um den CLS Shooting Brake von Mercedes-Benz und darum, wie viele Menschen sich darüber mokieren können. „Das ist ja gar kein Shooting Brake“ heißt es, und in den einschlägigen Foren hacken die User wie Spechte auf ihre Tastaturen ein, um sich zu beweisen, woher der Name eigentlich wirklich in echt kommt. Der „Shooting Brake war dafür gedacht, eine Jagdgesellschaft samt ihrer Ausrüstung zur Jagd zu bringen.“ Ein Fuhrwerk zum Schießen gehen, salopp übersetzt. Mit der Bremse habe das nicht so richtig viel zu tun. Naja, irgendwie schon, denn als „Brakes“ bezeichnete man Fuhrwerke, die Pferde ausbremsten. Oder so ähnlich. Außerdem sei der „Shooting Brake (…) das erste SUV.“ Man beschießt sich mit der Information, dass es in den 60ern atemberaubende britische Shooting Brakes gegeben habe, „Aston-Martin-Derivate, die aber Einzelstücke blieben.“ Und „der erste in nennenswerten Stückzahlen gebaute Shooting Brake wäre 1971 der Volvo P1800 ES“, besser bekannt als „Schneewittchensarg“. Und nur der Reliant Scimitar sei ein wirklicher Shooting Brake. Der Jensen und wahrscheinlich auch der Scirocco. Und der CLS schon einmal gar nicht. Andere halten dagegen, dass es doch nur darum ginge, eine Mische aus Coupé und Kombi zu bezeichnen, es sei lediglich ein Designmerkmal, das gar nichts mehr mit der Jagd zu tun habe. Ach so.

Wobei wir dann ganz schnell beim SUV angelangt wären, da klaffen Bezeichnung und Benutzung auch ein wenig auseinander. Den SUV, also das „Sport Utility Vehicle“ darf man zudem auch nicht mit SAVs verwechseln, das sind nämlich Sportaktivitätsfahrzeuge und keine Sport – ähm, sagen wir vielleicht – Sportlichekinderinsladevehikel.

Ach, seien wir doch ehrlich. Eigentlich lernen wir nichts aus dieser ganzen Bezeichnungs-Orgie. Name ist Schall und Rauch. Das schrieb Goethe übrigens in dem Jahr 1808. Der Satz davor lautet „Gefühl ist alles“. Hatte er auch nicht ganz unrecht.

Da steht er, leibhaftig

Da steht er, leibhaftig

Kryptische Titelzeilen, finden Sie? Stimmt. Finde ich auch. Ich hole kurz aus: Der kleine Jens, es wird so um 1975 herum gewesen sein, spielt mit einem blauen Matchboxauto im Sandkasten. *SCHNITT* Vor ein paar Monaten finde ich dieses Auto in einer kindheitsgeprägten Devotionalien-Kiste wieder und denke so bei mir… „So ein Auto wird es doch auch in Groß geben…?“ Gibt es. Google und die Kontakte zu ein paar autoaffinen Menschen lenken mich auf meiner Ruhrpott-Tour zu etwas ganz besonderem…

Lange Haube, böse Hutze

Lange Haube, böse Hutze

Es ist ein ganz kleines bisschen so, als würde man seine Jugendliebe wiederfinden. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Straßen auf dem Teppich im Wohnzimmer oder die Highways draußen zwischen Porree und Erdbeeren, die ich mit diesem blauen Auto abgefahren bin. Das Wohnzimmer gibt es nicht mehr, den Teppich auch nicht. Der Garten ist einer Rasenfläche gewichen, die neuen Besitzer des Hauses mögen kein Obst. Aber hier neben mir steht das gleiche Auto in Echt, zwar nicht blau, aber wahnsinnig begehrenswert. Ich streichel mit der Hand die Kurven nach und frage mich, was damals in mir vorgegangen wäre, wenn mir das jemand erzählt hätte. Wahrscheinlich nichts. Das neue YPS war wichtiger.

Gegensätze ziehen sich an

Gegensätze ziehen sich an

Ein 7 Liter großer amerikanischer Big Block in einem sagenhaft seltenen und wunderschönen italienischen Vollblut-Sportwagen. Iso Grifo. Das stand auch unten, ins blanke Metall des Matchboxautos eingegossen. Es gibt in meinen Augen kaum ein stimmigeres Coupé mit einer schöneren Linie und einem begehrenswerteren Hintern als dieses. Die hochwertigen Materialien und die nur rund 600 mal gebaute Handwerkskunst entfachen den monetären Gegenwert eines Einfamilienhauses an der Kieler Förde, was mich traurig macht. Aber man muss ja nicht alles haben. Anfassen ist auch gut…

Zu Hause angekommen

Zu Hause angekommen

Regelmäßig besuche ich die Plätze meiner Kindheit. Und jetzt fahre ich auch noch die Autos meiner Sandkiste. Wahnsinn. Kennen Sie Iso? Und speziell dieses Modell? Oder hatten Sie etwa keine Sandkiste? Emotionale Fahrbilder, traumhafte Detailaufnahmen und ein bisschen Kindheit-Flair – das alles finden Sie in einer der nächsten TRÄUME WAGEN Magazine. Ein bisschen dauert es noch, aber hier und auf Facebook lesen Sie, wann die Geschichte erscheint. Bereiten Sie sich schon mal darauf vor. Dieses Auto trifft Sie ansonsten mitten ins Herz!

Schauen Sie mal bei Facebook rein!

Wenn Stefan Gerhauser zum Filzstift greift, kommen gemalte Träume heraus: Der gelernte Designer hält auf Wunsch jeden Oldtimer und Traumwagen fest

AM112011_6998_car_portraets-01„Zeichnen ist für mich wie atmen – Ich kann einfach nicht lange darauf verzichten.“  So klingt Leidenschaft.

Stefan Gerhauser heißt der Mann, der Farben atmet und Benzin in seinen Fingern hat. In den Designstudios von VW, Audi und Citroën hat er beruflich gezeichnet, die Vorliebe für Porträts bereits existierender Autos kam eher zufällig.

Denn eigentlich wollte er nur einen Lotus Elise kaufen. Die Mark 1, die seine Aufmerksamkeit geweckt hatte, war allerdings zu Modifikationszwecken voll zerlegt. Gerhauser konnte sich also nur ein bruchstückhaftes Bild vom kompletten Auto machen, wegen der vielen herumliegenden Teile.

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Ein Bild machen? Warum nicht? So kam ihm die Idee, sein zukünftiges Auto zu zeichnen, denn der Verkäufer ließ sich viel Zeit mit dem  Zusammenbau. Bis Gerhauser  den gelben Flitzer in seiner Einfahrt anhimmeln konnte, betrachtete er sein selbst gezeichnetes DIN A2 großes Bild im Flur.

Das sahen auch seine Freunde, die ihn darauf ansprachen. Und so dauerte es nicht lange, bis er die ersten Anfragen von Ehefrauen bekam – die wollten ihren Liebsten die langen dunklen Wintertage versüßen, weil die jeweiligen  Spaßautos in den Garagen ruhten. Sie bestellten ein Porträt vom Lieblingsspielzeug Ihres Mannes, um die Entzugserscheinungen zu mildern. www.carportrait.de war geboren.

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Auch wenn alles mit einem Lotus begann – heute werden genauso Harley, Zündapp, Lanz Bulldog, Ferrari, Porsche oder Opel zeichnerisch verewigt. Die perspektivisch exakten  Vorzeichnungen entstehen nach Vorgaben der Auftraggeber. Hierfür reichen Angabe des Typs samt Baujahr oder ein Foto.

Die Porträts sind individuelle Originale in DIN A3 oder DIN A2, auf denen jedes Detail bewundert werden kann – von Sportsitzen und Sonderfelgen über Aufkleber bis zum Nummernschild wird alles maßstabgetreu umgesetzt.

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Nach dem  Anlegen der Markerflächen werden die Papierporen mit handelsüblichem Babypuder geschlossen. Als nächstes benutzt Gerhauser Abschminkpads, um Farbverläufe mit abgeschabtem  Kreidepulver zu realisieren. Wenn dann noch die Glanzlichter gesetzt sind, wird das Kunstwerk mit Fixativ versiegelt. So entsteht  in vielen Stunden ein „Designer-Rendering“, wie die Präsentationszeichnungen genannt werden.

Auf Wunsch wird das heilige Blech aber auch in klassischer Aquarelltechnik oder mit Acrylfarben auf Leinwand festgehalten.  Gerhausers  Spektrum reicht von dynamisch abstrahierten Acrylgemälden über Karikaturen mit riesen Rädern bis zu Weihnachtskartenmotiven oder Photoshopretuschen, auf denen deutlich wird, wie das Auto auch noch aussehen könnte.

Bald ist es wieder so weit – dann benötigt jeder ein Weihnachtsgeschenk. Ob der in weiter Ferne liegende Traumwagen, das erste eigene Auto, ein Klassiker, oder einfach nur Spaß am Vehikel – es gibt genug Gründe, mal bei www.carportrait.de zu stöbern.

Übrigens: Das Bild vom Lotus Mk 1 blieb bei Gerhauser im Flur hängen – selbst dann, als er schon lange mit dem Auto durch die Gegend flitzte…

E-Mail-Kontakt: info@gerhauser-design.de

Bilder: Stefan Gerhauser