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Drivestyle Sunday 2014

Drivestyle Sunday 2014

Die US-Car und Klassiker Szene im Norden wird jedes Jahr größer und vielfältiger. Zahllose Anfragen auch aus dem Rest der Republik und den benachbarten Ländern haben uns überzeugt: Wir rocken mitten in der Stadt zwischen Alster und Elbe den ersten Deutschen Drivestyle Sunday! Ihr habt die coolen alten Autos, wir haben das Programm und die Eventfläche in der City. Am Sonntag, den 18. Mai 2014 sehen wir uns alle in Hamburg. Eintritt ist selbstverständlich FREI. Was erwartet euch?

'Drivestyle Sunday in Hamburg' weiterlesen

Fotos: Gareb Aepler, Andreas Aepler

Wer schon einmal an einer ADAC-Rallye teilgenommen hat, erzählt hinterher in drei Kapiteln: 1. Wo ging’s lang? Wie stressig war’s? Wer saß daneben? Bevor wir die Antworten geben, wollen wir grundsätzlich festhalten: Bei den ADAC-TRÄUME-WAGEN-Rallyes handelt es sich grundsätzlich nicht um Hochgeschwindigkeits-Rundkurse, in denen aufgemotzte Autos möglichst schnell und Schlamm spritzend zwischen Strohballen in Richtung Etappenziel ballern – unsere Rallyes sind zum Spaß, zur Unterhaltung und zum gemeinsamen Beisammensein von klassischen Autos und ihren Fahrerinnen und Fahrern ersonnen worden.

'ADAC TRÄUME WAGEN KLASSIK 2013' weiterlesen

Es gibt sonne Schiffe und solche Schiffe

Es gibt sonne Schiffe und solche Schiffe

Hamburg ist tatsächlich etwas anders als die meisten anderen deutschen Millionenstädte. Das mag an der Reeperbahn liegen, an der neuen schicki micki Hafencity oder dem Millionengrab Elbphilharmonie – vor allem aber an den Möglichkeiten, aus dem ich-kann-es-nicht-mehr-hören-Vorschlag „Lass uns doch die Bilder vom Auto im Hafen schießen“ immer wieder neue Kulissen herauszuziehen! So geschehen in den letzten Sonnentagen dieses Sommers, der ja irgendwie keiner war. Ein cooler netter Typ, ein seltenes Auto und ein Nachmittag zwischen Containern und Blechdosen!

Was da wohl mal draus wird?

Was da wohl mal draus wird?

Der Artikel ist kurzfristig geplant worden. Alex, der Besitzer des 1975er Chrysler Cordobas wohnt in Hamburg (gut), der Chrysler passt prima in unser Portfolio (gut), Alex hat Urlaub (gut) und das Wetter an diesem Oktobertag ist besser als an jedem einzelnen Tag im August gut). Also – Fotos, Fotos, Fotos. Treffen an der Oldtimertankstellle Brandshof (aber hier nicht schon wieder Fotos, das war auch schon zu oft) und sein Vorschlag, verschiedene Locations im Hafen aufzusuchen. Oh nein. Auch das reißt mich nicht vom Hocker, auch das haben wir schon echt oft gemacht. Klasse, die Elbphilharmonie im Hintergrund, der alte Elbtunnel, die Ladekräne… aber wollen wir nicht mal neue Kulissen nehmen? Nun? Alex beruhigt mich, er kenne da ein paar super Plätze, die ich garantiert noch nicht gesehen habe. Also los.

Staplerfahrer sind unsere Freunde!

Staplerfahrer sind unsere Freunde!

Während ich mir als Beifahrer noch Gedanken darüber mache, ob das Ende der Motorhaube bei Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern überhaupt noch wahrzunehmen ist flucht Alex leise vor sich hin. Die Lagerhalle, die er als grandioses Motiv auserkoren hatte, ist dem Erdboden gleich gemacht worden. Hamburg wächst. Wir wenden den Cordoba auf einem Recyclinghof und nehmen aus dem Augenwinkel große Quader mit gepressten und funkelnden Dosen wahr… Das wäre doch was? Ha! Brummelig verscheucht von einem polnischen Trucker flüchte ich ins Büro der Freifläche, besteche den Chef mit ein paar Magazinen der neuen TRÄUME WAGEN und komme mit einer orangen Warnweste wieder raus – unsere offizielle Eintrittskarte zum Kai und den dort lagernden Kulissen-Schätzen.

Hoch hinaus

Hoch hinaus

Sofort zieht das wahrhaft nicht unauffällige Auto alle Staplerfahrer nahezu magnetisch an, und einer von ihnen fühlt sich berufen, uns Absolution zu erteilen und strahlend bei uns zu bleiben. Freundlich erteilt er Auskunft über Herkunft und Ziel der hier gelagerten Weißblechschätze, und aus dem Off kommen immer wieder die lustigen Rufe der anderen Arbeiter: „Ey passt aber auf dass die euren Ami nicht auch noch pressen hahaha!„. Was aber Frevel wäre, der ist nämlich schon 37 Jahre alt und noch immer unrestauriert rostfrei unterwegs! Also lassen wir die cremeweiße Schönheit vor den gescheiterten Getränkebehältern posieren und packen den Besitzer gleich noch oben drauf!

Jede Menge Blech

Jede Menge Blech

Einige dunkle Wolken am Horizont geben einen guten Kontrast zu der durchbrechenden Sonne, die im Chrom des Boliden und in den Dosenwürfeln funkelt. Was für eine coole Location, zumal der Chrysler alles andere als Altblech ist. Aber darüber lesen Sie später noch mehr, ich muss jetzt dem Alex erstmal wieder aus den luftigen Höhen herunterhelfen, ohne dass er sich die Klamotten zerschneidet. Unser staplerfahrender Freund ist auf solche Fälle vorbereitet und reicht Arbeitshandschuhe. Perfekt.

Entgegenkommen wird belohnt

Entgegenkommen wird belohnt

Für seine Freundlichkeit und seine Hilfe bekommt der Meister des Recyclingterminals auch umgehend die neue Ausgabe der TRÄUME WAGEN, es ist ja immer gut, ein paar dabei zu haben! Wir lassen das weiße Ungetüm aus Californien noch an einigen Palettenstapeln und riesengroßen Containern vorbeiknurren, solange die Sonne hier im Norden in einem sogenannten Indian Summer wie irre vom Himmel strahlt. In der Ferne liegen noch andere Schiffe, sie wirken neben dem 5,5 Meter langen Coupé fast klein.

Man zeigt was man hat

Man zeigt was man hat

Ich mag die sexy Arbeitsweste gar nicht wieder her geben. Mit ihr fühlt man sich zugehörig, akzeptiert, berechtigt. Zumindest hier im Hafen. Das ist ein schönes Gefühl, aber irgendwann sind wir leider durch mit den Bildern, und auch der Kaffeedurst ist nicht groß genug, um noch länger zu bleiben. Wir verabschieden uns beim Hafenmeister, legen noch ein Magazin auf den Tisch, geben die Weste zurück und müssen uns erneut durch eine kleine Menschentraube rund um den Chrysler herum durchwühlen. Was der denn verbrauche, was das denn überhaupt sei und ob der noch unrestauriert sei? fragt man uns.

Stahlharte Jungs vor stahlhartem Stahl

Stahlharte Jungs vor stahlhartem Stahl

Tja. Diese und viele andere Fragen werden in der TRÄUME WAGEN 13/2012 beantwortet, die im Dezember in die Läden kommt. Merken Sie sich die Ausgabe schon mal vor, so viel Metall haben Sie vermutlich noch nie auf einem Haufen gesehen. Wir gluggern mit mehr Grundfläche als so manches WG-Zimmer derweil vom Hafen zurück in die Stadt. Haben Sie dieses Modell schon einmal in Deutschland gesehen? Selten ist noch geschmeichelt. Und Alex, der sein Auto eigentlich verkaufen wollte ich auch geheilt. Er behält ihn. Alles wird gut.

Die dunkle Jahreszeit naht, und mit ihr kommt bei den Singles da draußen verstärkt der Wunsch nach Zweisamkeit auf. Oder? Wenn es nach dem zum ADAC Hansa gehörenden Fahrsicherheitszentrum in Lüneburg (FSZ) geht, ist jetzt die beste Gelegenheit, aktiv zu werden und bei der Partnersuche wortwörtlich das Steuer selbst in die Hand zu nehmen. Möglich ist das ab sofort bei einer vom FSZ eigens für diesen Zweck kreierten Variante des Speed Datings.

Teamwork im Test: Der Boxenstopp beim Speed Dating kann nur gemeinsam gemeistert werden. Foto: FSZ

Das Konzept ist so einfach wie innovativ: Fünf weibliche und fünf männliche Singles einer Altersgruppe werden in gemischten Paaren auf bereitgestellte Autos verteilt und dann auf den Eventparcours des zum ADAC Hansa gehörenden Fahrsicherheitszentrums geschickt. Hier meistern sie unter Anleitung professioneller ADAC-Trainer gemeinsam eine Vielzahl fahrpraktischer Herausforderungen. „Bei diesem rasanten Event-Training kommunizieren und agieren Fahrer und Beifahrer ständig miteinander. Alle 45 Minuten wechseln die Stationen und die Partner, so dass alle Singles in den Genuss von fünf unterschiedlichen Kopiloten kommen. Je besser ein Paar harmoniert, desto besser wird es beim Speed Dating abschneiden“,  erklärt Bernd Beer. Der Geschäftsführer des modernsten Fahrsicherheitszentrums Norddeutschlands ist überzeugt: Nirgendwo können Singles besser feststellen, ob sie zusammenpassen, als im Auto. Nicht ohne Grund würde die klassische Fahrer-Beifahrer-Konstellation schließlich immer wieder bemüht,  wenn es darum gehe, die nicht immer ganz einfache Kommunikation zwischen Mann und Frau zu veranschaulichen.

Der Slalomkurs weckt Schmetterlinge im Bauch

Um beim Speed Dating möglichst viele Facetten des Beziehungsalltags auf den Prüfstand zu bringen, wartet das ADAC-Fahrtrainerpaar  mit allen Raffinessen auf, die das FSZ Lüneburg zu bieten hat. Auf dem so genannten „Stressparcours“ erproben die Singles den Zusammenhalt in stürmischen Zeiten, beim Slalom mit verbundenen Augen, ob sie sich auch blind vertrauen können.

Wie gut können wir uns als Paar ausbalancieren? Das Rollen- und Schüsselauto beantwortet diese Frage beim Speed Dating. Foto: FSZ

Der Balanceakt im „Rollen- und Schüsselauto“ – einer Spezialanfertigung des FSZ Lüneburg – schweißt die Sinne zusammen, und auch der Boxenstopp inklusive Reifenwechsel kann nur in Teamwork gemeistert werden. Darüber hinaus vereinen die Aktionsmodule auch wichtige Elemente eines PKW Sicherheitstrainings. So trainieren die Singles zum Beispiel auf der Dynamikplatte das Abfangen und Stabilisieren des Fahrzeugs. „Der Fahrspaß steht bei diesem Format aber eindeutig im Mittelpunkt“, betont Bernd Beer.

Liebe geht durch den Magen

Da Fahrer und Beifahrer während des Speed Datings kaum die Zeit haben dürften, die Telefonnummern auszutauschen, treffen alle Teilnehmer während des ganztägigen Events bei einem Mittagessen und nach dem Training bei Kaffee und Kuchen in entspannter Atmosphäre zusammen. Hier haben sie Gelegenheit, die Erlebnisse Revue passieren zu lassen und vielleicht sogar durch die frische rosarote Brille zu betrachten. „Eines ist klar: Sollte es bei diesem Speed Dating zwischen zwei Singles funken, wird  garantiert keiner der beiden später behaupten, sein Partner sei ein schrecklicher Beifahrer“, sagt Bernd Beer mit einem Augenzwinkern.

Das am besten harmonierende Single-Paar schneidet beim Speed Dating im ADAC FSZ Hansa/Lüneburg besonders gut ab. Foto: FSZ

Das Speed Dating findet immer sonntags statt im FSZ. Für ADAC-Mitglieder kostet das ganztägige Event 189,- Euro, für Nichtmitglieder 199,- Euro. Ein alkoholfreier Welcome-Drink, das Mittagessen und Kaffee und Kuchen sowie die bereitgestellten Autos sind im Preis inklusive.

Die Termine und die Möglichkeit zur Onlinebuchung gibt es unter www.fsz-lueneburg.de.

Selten und wunderschön

Selten und wunderschön

Es ist – und deshalb liebe ich unter anderem diesen Job – immer wieder ein großartiger Moment, wenn ich mich am frühen Morgen ins Auto setze, um quer durch das Land zu den Lesern der TRÄUME WAGEN zu fahren und ihre mehr als besonderen Autos zu fotografieren… Heute übertrifft sich diese Großartigkeit noch selbst, denn heute geht es ganz asketisch alleine und ohne Beifahrer auf den laaaangen Weg von Hamburg nach Stuttgart/Ludwigsburg, darüber hinaus nicht in irgendeinem neuwertigen Vertreter-Kombi – sondern in meinem goldenen 1975er Ford Taunus Coupé! *hach* Und auch die Ziele können sich sehen lassen, sonst würde der DAZ Verlag nicht eine solche Tour in Auftrag geben: Heute Nachmittag treffe ich mich mit Ralf Krause bei einem kleinen Lustschlösschen. Der ursprüngliche Zweck dieser Anlage ist heute um seine Körperlichkeit beraubt, vielmehr wage ich eine Liäson mit seinem 1966er FIAT 2300. Gekauft als billige Studentenkarre, und er ist noch immer da. Aber erstmal muss ich selbst auch so weit kommen…

Mit dem Öl nicht sparsam sein...

Mit dem Öl nicht sparsam sein…

Es ist nicht ausschließlich der spätsommerliche Morgentau, der vom Lack meines geliebten Alltags-Klassikers abperlt – es ist leider auch eine Menge Regen dabei. Irgendein Wettergott hat sich irgendwann mal dazu überreden lassen, Fotosafaris nach Süddeutschland mit ausgiebig schlechtem Wetter zu begleiten. Das scheint ein Himmels-Gesetz zu sein, aber vielleicht gibt es ja irgendwo ein paar von Venus oder Thor freigeblasene Wolkenlücken, schließlich trennen mich vom zu fotografierenden Objekt noch satte 700 Kilometer. Da gönnt man dem alten Ersthand-Herren doch einen guten Schluck Extra-Öl, damit sein 2-Liter Vierzylinder die Strecke auch gut geschmiert abspulen kann. Autobahn – ich komme!

Der Sonne entgegen...? Nein.

Der Sonne entgegen…? Nein.

Wie sieht denn IHR Arbeitsplatz so aus…? Meiner (auf solchen Touren) besteht aus einem analogen Cockpit nebst dünnem Bakkelit-Lenkrad, einem munter quatschenden Navi (es heißt „Lisa“), einem Laptop im Standby auf dem Beifahrersitz (man möchte ja regelmäßig online sein) und einem iPhone, dessen frisch upgedatetes Musikrepertoire über ein Klinkenkabel aus einem Logitech Soundwürfel im Beifahrerfußraum quaddelt. Das originale Taunus-Radio können Sie auf langen Strecken vergessen, da muss ich mir nochmal was einfallen lassen. Um 15:00 Uhr will ich in Ludwigsburg bei Schloss Monrepos sein, und bisher sind erstaunlicherweise keine Staus in Sicht… Hatten die Griechen da nicht auch einen Gott für?

Pausen mit Rastplatz-Charme

Pausen mit Rastplatz-Charme

Es bleibt sogar ein bisschen Zeit für einige notwendige Pausen… nicht, dass das 38 Jahre alte Knudsen Coupé (gebaut 1974, zugelassen 1975) irgendwelche Pannen oder Zicken hätte, nein nein, wo denken Sie hin. Vielmehr wird sich der langsam alternde Fahrer dreispurig darüber klar, dass er keine 20 mehr ist und nicht wie damals in einem Rutsch automobil an die Côte d’Azur schreddern kann. Ab und an werden also die Knochen gestreckt, die Füße aus den müffelnden 50er Jahre Segeltuchturnschuhen befreit und die Finger ein wenig entkrampft. 140 Durchschnitt ohne Servo ist eine kleine Herausforderung zwischen all den hektischen, hochgezüchteten Komfort-Kleinwagen da draußen. Kaffee. Jetzt.

Petrus zeigt sich (noch) gnädig

Petrus zeigt sich (noch) gnädig

Wenigstens spielt Petrus mit, die Schleusen des Himmels halten angenehm dicht und begeistern interessierte Fernreisende mit leicht bedrohlichen Wolkenschauspielen irgendwo da oben… Thor scheint seinen Hammer allerdings noch nicht gefunden zu haben. Das ist auch ganz gut so, dass die Tropfen da oben bleiben, nicht nur für die anstehende Fotoserie. Ich weiß nicht so recht, wie dicht mein Auto ist, habe ich doch erst kürzlich eine neue Teleskopantenne durch den linken Kotflügel ins Innere verlegt. Ich bekomme doch so ungern nasse Füße… So, weiter geht’s. Gleich bin ich da und kann mich trotz bewusst gelebter 70er-Jahre-Entschleunigung ein wenig vom doch sehr präsenten, hochtourig krakeelenden Pinto-Vierzylinder erholen. Einen Toast auf die Musik. Tandaradei.

Das war klar. Da kommt der Regen!

Das war klar. Da kommt der Regen!

Und da warten auch schon Ralf Krause und sein Fiat 2300 auf mich vor Schloss Monrepos. Bitte sagen Sie, wenn Sie sich den Namen im Kopf mal vorsprechen, NICHT wie alle anderen hier [monn reposs] sondern versuchen Sie BITTE, mit ein wenig sprachkulturellem Anspruch sowohl das Wort „mon“ als auch das Wort „repos“ französisch nasal auszusprechen. Danke. Übersetzt bedeutet das „meine Ruhe“ und ist hier und heute wörtlich zu nehmen, denn wahnsinnig viele Besucher sind außer uns nicht da. Das mag am Regen liegen, der genau in dem Moment beginnt, als ich aus meinem Auto aussteige und die Kamera hole…

Selbst da ist es irgendwie gemütlich

Selbst da ist es irgendwie gemütlich

Was soll’s. Auf diese Weise bekommen die Bilder für den Artikel einen ganz speziellen, humiden Charme. Das 46 Jahre alte Auto kann alle seine kleinen Lämpchen und Lichter zur Schau stellen, während mich Krause mit Herren-Regenschirm um den Wagen herumführt. Fahrer und Fahrzeug sind jeweils ein Unikat! Er hat den Wagen in den 80ern als spektakuläre Studentenkarre gekauft, dann darin geheiratet – und irgendwie (man kennt das ja auch) konnte er sich niemals von dem damals schon sehr seltenen Sechszylinder trennen. Also hat er ihn noch heute!

Zeit zur Besinnung auf das Wesentliche

Zeit zur Besinnung auf das Wesentliche

Zwischendurch klart es erstaunlicherweise immer mal wieder auf, und wir können das schwarze Auto in dieser grünen Umgebung stilecht platzieren. Alles hier scheint friedlich und Ruhe stiftend, sei es die aus Gründen der Romantik extra vom Herzog angelegte „Ruine“ im See, die langen Kieswege oder das große Weingut in den hinteren Hallen. Viel Wasser perlt vom hochglanzpolierten Lack ab, während Krause mir die Geschichte seines Autos erzählt und mir und meiner Kamera die vielen liebevollen Details zeigt, die der italienische Konzern damals in seinen Angriffsversuch auf die S-Klasse eingebaut hat.

SO sehen zufriedene Fahrer aus

SO sehen zufriedene Fahrer aus

Das Konzept von Fiat ging seinerzeit nicht auf, meins schon. Die Bilder sind im Kasten, ein heißer Kaffee im gemütlichen Schlosscafé schwappt in meinem Bauch und viele neue Informationen über ein mir bis dato recht unbekanntes Oberklasseauto kreisen in meinem Kopf. Ein verschmitzt lächelnder Ralf Krause legt den ersten Gang ein, freut sich auf den Bericht und fährt dieses besondere Auto gemächlich zurück zu seiner Ehefrau, die noch immer an seiner Seite ist. Soviel zur Definition einer kleinen Ewigkeit. Der Fiat wird bei der ihm zuteil werdenden Pflege noch lange das Straßenbild rund um Stuttgart bereichern. Und ich? Ich muss unter all dem göttlichen Himmelsspektakel weiter nach Darmstadt, da ist mein Hotelzimmer, denn morgen geht es ja noch weiter…

On the road again

On the road again

Schon ein wenig müde rollt El Dorado in Richtung Nordwesten in ein sich nicht wirklich besserndes Wetter, was eine seltsam postapokalyptische Abendstimmung hervorruft. Der Taunus schnurrt wie ein Jahreswagen (nur ein bisschen lauter), und nach nun über 850 Kilometern seit heute Morgen um 7:30 Uhr sehne ich mich plötzlich nach einer griechischen Nostradamus Weltuntergangs Platte mit Krautsalat und einem Glas Griechischen Wein. Das sollte sich einrichten lassen. Irgendwann bei Dämmerung komme ich im Etap Hotel Darmstadt an. Ich mag die ja, diese Plastik-Welten der gerade in Ibis-Budget umgetauften Hotelkette. Verzeihen Sie mir. So haben wir jeder unsere Macke.

Gute Nacht mein Taunus...

Gute Nacht mein Taunus…

Und somit bin ich auch das erste mal in meinem Leben in Darmstadt. Mein Taunus vermutlich auch, sein bisheriges Dasein verbrachte er als offiziell hohlraumkonservierter Export im kalten Schweden. Ich bette ihn in einer spooky Tiefgarage in einer schmalen, defekten Autofahrstuhlbucht, begebe mich direkt in den griechischen Tempel der Nahrungsmittel und anschließend in meine großes, gemütliches Etap Bettchen. Von da aus lade ich, angestrengt die Unmengen Fleisch verdauend, alle Fotos auf den Server, damit die Layouter schon mal loslegen können. Morgen treffe ich Stephen King’s Christine. Aber das ist eine andere Geschichte. Ach ja – den ganzen Artikel über den FIAT 2300 können Sie ab … HEUTE! in der neuen Ausgabe 10/2012 der TRÄUME WAGEN lesen. Nie waren wir so zeitnah wie in diesen Tagen.

Also, auf zum Kiosk! Und buonasera…

Ja was für ein Andrang...

Ja was für ein Andrang…

Gedrängel vor der Boxengasse auf dem Sport1 Track Day in Oschersleben. Oschersleben? Ja genau, da, wo die berühmte Motorsportarena ist! Sport1? Ja genau, der Sender im Fernsehen, wo es zeitweilig so RICHTIG zur Sache geht, besonders für Motorsportfans. Boxengasse? Auch das ist richtig, TRÄUME WAGEN tobt für Sie und mit Ihnen wieder in der ersten Reihe mit und rockt das Wochenende gemeinsam mit den Jungs vom YACO Racing Team und Velocity Parts. Folgen Sie uns nach drinnen, aber vorsicht, da wird es LAUT!

Geballte Power in der Box

Geballte Power in der Box

Wie hätte es auch anders sein können – es SOLL ja laut werden. Schließlich werden hier am „Tag der PS Monster“ Rennen gefahren, und da kommt es nicht auf dezentes Auspuffgeflüster an. Da soll es krachen, das soll im Magen drücken, und das macht es auch. Mittendrin treffen wir Charlie Geipel, den hoch dekorierten Fahrer des Track Day Camaros (TRÄUME WAGEN berichtete).

Charlie Geipel und unser Mach 1

Charlie Geipel und unser Mach 1

Der Mann weiß, was er tut und er kann besser fahren als die meisten anderen Menschen auf diesem Fleckchen Erde. Als Gegenleistung, dass er vor unserem Verlagspony einmal für die Fotos stehen darf möchte Marco aber auch mal an „seinem“ Arbeitsplatz Platz nehmen, einmal fühlen, wie eng es im Camaro Racing Car ist und wie sich das Cockpit anfühlt…

Und auch das stellt natürlich kein Problem dar. Im Gegenteil. Der Meister erklärt unserem Chef, dem das Blut anerkanntermaßen mit Benzin angereichert ist wo man alles findet und wie man alles schaltet. Wir sind ab heute gespannt, wie unser Verlags-Mustang demnächst aussehen wird, wahrscheinlich auch mit Käfig und Race-Cockpit… Marco ist ja dafür bekannt, dass er Sachen umgehend in die Tat umsetzt, die ihn begeistern…

Die versammelte Mannschaft

Die versammelte Mannschaft

Das Track Day Dream Septett. Marco mit Sandra Kloth, Bente Heyer und Kai Busse von der DAZ-Verlagsgruppe, zusammen mit Jan Brunnemann, Ronald Heider und Charlie Geipel vom YACO Racing Team. Gentlemen, Ladies, start your engines. Wir wollen mal den Sound vom Mach 1 messen, so ab 100DB soll es ja schon als recht laut gelten…


Danke. Setzen. Bestnoten für den Mach 1… Aber auch rund herum um die Boxengasse geht es an diesem Wochenende mächtig zur Sache. Die Fans entlang der Rennstrecke fiebern dicht an dicht auf den Tribünen, es sind rund 15.000 gekommen, um zu feiern, Spannung zu schmecken und die Rennatmosphäre aufzusaugen!

Jubel auf den guten Plätzen

Jubel auf den guten Plätzen

Überall ist was los, auf der Strecke, neben der Strecke, auf den Parkplätzen und in den Boxen. Alles donnert und röhrt, riecht und schmeckt nach Gummi. Nicht nur wahre Männer stehen auf gemalte Donuts, aber nein aber nein, auch die Damenwelt ist angenehm zahlreich vertreten. Kreise ziehen, jetzt.

Rundherum mit Gumminebel

Rundherum mit Gumminebel

Immer wieder zwischendurch lassen sich die teils beeindruckenden, teils absurd anmutenden Konstruktionen anfassen und aus der Nähe bewundern, die allesamt die gleiche Aufgabe haben: Schnell und böse sein, laut und zickig und in jeder Hinsicht bei den Anwesenden Adrenalin produzierend. Auch, wenn es „nur“ ein Golf ist. Oder irgendwann mal war…

Sag doch einfach: Wir fahren GOLF

Sag doch einfach: Wir fahren GOLF

Das Team von der DAZ TRÄUME WAGEN und unsere beiden Mustangs in Grabber Blue erfreuen sich eines sagenhaften Andrangs von Fans und fragenden Menschen, aber wir sind zusammen mit dem Racing Team natürlich nicht die einzigen Originale auf dem Platz. Die Ludolfs geben sich die Ehre. Nur noch zu dritt, aber hey – es gibt sie wirklich!

Manni und Peter Ludolf

Manni und Peter Ludolf

Wer die unterhaltsamen Autoverwerter aus Dernbach im Westerwald nicht kennt ist selbst Schuld. Hier scheinen das aber nicht viele zu sein, und so haben die Schrottis alle Hände voll zu tun, um Autogramme und sagenhafte Statements abzugeben. Weiter so Jungs!

Der Reihe nach bitte...

Der Reihe nach bitte…

Und während Manni, Uwe und Peter noch fleißig die sensationshungrigen Trash-Fans glücklich machen kehrt in der Boxengasse so etwas wie Besinnlichkeit ein. Sprachen wir nicht gerade von Damenpräsenz? Aber hallo, wenn das mal nicht Frizzi Arnold ist, Miss Tuning World 2012! Großartig, ein wundervoller Abschluss für ein Wochenende, was alle Sinne befriedigt hat. Die Ohren, die Nase und die Augen sowieso.

Marco und Frizzi Arnold

Marco und Frizzi Arnold

TRÄUME WAGEN. Wieder einmal mehr. Wir verlassen Oschersleben mit einigen Adressen von supernetten und kompetenten Menschen rund um das YACO RACING Team, klasse Bildern, vielen neuen Fans, keinem Autogramm von irgend einem Ludolf und genug Rennatmosphäre im Herzen, um nächtelang nicht schlafen zu können. Waren Sie dabei? Wenn nicht – merken Sie sich diesen Termin im kommenden Jahr mal vor. Es lohnt sich.

Alle Jahrgänge dabei!

Alle Jahrgänge dabei!

Ein Besuch im Stadtpark kann im Spätsommer sehr entspannt sein. Man genießt die goldene Sonne, erfreut sich an spielenden Kindern und schnuppert gebrutzelte Koteletts. Ein Besuch im Stadtpark kann aber auch ein ganz besonderes Rennwochenende bedeuten!

TRÄUME WAGEN vor Ort

TRÄUME WAGEN vor Ort

Und das schon mit langer Tradition! In den 1930 Jahren bis in die 1950er Jahre gehörte das grüne Herz von Hamburg, der Stadtpark mit seinen Wasserläufen und dem wunderschönen Planetarium zu einem der schönsten Renn-Rundkurse in ganz Deutschland. Diese Tradition, das Donnern der Motoren mitten in einer Weltstadt (und dazu noch am Wasser) wurde im Jahr 1999 erstmals wieder aufgenommen und gilt seit dem jährlich als eine der MUSS-Veranstaltungen für jeden Oldtimer Liebhaber in Norddeutschland und darüber hinaus.

... noch jemand ein Drivestyle-Magazin?

… noch jemand ein Drivestyle-Magazin?

Am 1. und 2. September 2012 trafen sie wieder alle aufeinander! Klassische Rennwagen und Motorräder aus den originalen goldenen Stadtpark-Jahren, bunt gemischt mit Klassikern bis einschließlich Baujahr 1978 und einem riesengroßen Showprogramm. Aufgeteilt in gleiche Gruppen und Klassen ballerten sie wieder zwei Tage lang durch das Grün, geflankt von Strohballen und unzähligen begeisterten Zuschauern, die hier wahrhaft auf ihre Kosten kamen! Bei allerbestem norddeutschen Wetter wurde wieder eine einmalige Rennatmosphäre geboten, die dank des Streckenverlaufs mitten durch den Park, den Stohballen und Absperrungen und dem Rahmenprogramm eine nirgendwo anders so erlebte Verbindung zwischen Mensch und Maschine herstellte.

Die Polizei, dein Freund und Porsche

Die Polizei, dein Freund und Porsche

Und das TRÄUME WAGEN Team war natürlich wieder mitten drin statt nur dabei. Die Fans konnten unseren Polizei-Porsche bewundern, der als Kulisse für „Cobra 11“ Star Tom Beck in der kommenden Ausgabe diente, sich in unseren Verlags-Mustang in Grabber Blue setzen, der inzwischen zu einem festen Anlaufpunkt auf vielen US-Veranstaltungen geworden ist und sich vom bullernden Sound unseres Mach 1 von 1973 berauschen lassen, den wir in insgesamt drei Läufen quer durch den Park gescheucht haben.

Grabber Blue ist mittendrin

Grabber Blue ist mittendrin

An die Rennstrecke angrenzend boten wie immer viele Händler ihre traumhaft schönen Klassiker feil oder gaben den Besuchern die Möglichkeit, das eine oder andere Ersatzteil für den eigenen Klassiker zu erwerben.

Vor dem Planetarium in die Kurve!

Vor dem Planetarium in die Kurve!

Vielleicht waren Sie ja dabei, und es klötert noch immer in Ihren Ohren und kitzelt in Ihrer Nase? Wenn nicht, sollten Sie im kommenden Jahr dringend darüber nachdenken. Als eine kleine Nachbereitung haben wir Ihnen in der neuen TRÄUME WAGEN ab Freitag, den 14. September 2012 ein paar Impressionen zusammengestellt.

Auf vier und auch auf zwei Rädern

Auf vier und auch auf zwei Rädern

Vielleicht ahnen Sie ja ein wenig den Geruch von Benzin, von grünen Blättern und von knackiger Grillwurst. Und dann sehen wir uns im Jahr 2013, wenn Autos und Motorräder aus mehreren Epochen wieder quer durch Hamburgs grüne Insel donnern und restlos begeisterte Menschen zurück lassen!

Erwünschte Durchfahrt

Erwünschte Durchfahrt

www.motorevival.de

Ja ist denn schon Halloween?

Ja ist denn schon Halloween?

Der Tag des PS Monsters. Das klingt vollmundig in den Ohren eines jeden motoraffinen Mannes oder einer jeden benzinverliebten Frau. Nun ist es bei uns im Verlag ja so, dass wir eigentlich jeden Tag sozusagen beruflich den Tag des PS Monsters haben. Unser Verlags-Mustang wird von sagenhaften 412 Pferden angetrieben, der gute alte Mach 1 bringt auch so seine 400 Gäule auf die Hinterachse, der Porsche von Chef Marco hat… also der hat… ich weiß gar nicht wie viele der hat, aber es werden auch eine Menge sein und mein Taunus Coupé hat ja auch immerhin 88 PS. Aber das ist eine andere Geschichte. Wenn Sie es mal RICHTIG krachen lasen wollen, dann kommen Sie um Ihren Plasmafernseher nicht drumrum. Sport gucken. Wie wundervoll das klingt. SPORT1 gucken. Noch besser. Denn da treffen Sie alle wieder, und noch viel mehr, live und in Farbe!

Ziehen Sie sich warm an

Ziehen Sie sich warm an

Vier Stunden live im Free TV auf SPORT1 sehen Sie am 08. September 2012 die Track Day Highlights und Events, wenn PS- und Tuningmonster die Arena in Oschersleben stürmen.

TRÄUME WAGEN hat eine eigene Box mit vier Autos in der Boxengasse!

Wir sind mit vier Autos in der Boxengasse vertreten! Mit dabei sind der Camaro aus der ADAC GT3 Serie (Bericht in der aktuellen DAZ AutoTOTAL), unser Mustang GT TRÄUME WAGEN EDITION, sein großer Bruder der Mach 1 in Grabber Blue und der Porsche 911 4S Targa von Chef Marco. Und das sind ja nur wir, glauben Sie nicht, dass das schon alles ist. In einem acht Stunden dauernden K.O. System werden 150 Fahrer sich auf der 1/8 Meile bis auf die Zähne um jede 1000stel Sekunde beharken! Motorengeheul und aufpolierte Karossen finden Sie beim Dezibel- und Show & Shine-Contest: Hier stellen Tuning-begeisterte ihre aufgerüsteten Autos zur Schau und treiben ihre Auspuff- und Soundanlagen ans Limit. Heckklappe auf und ab dafür. Sie geben alles für den Pokal daheim in der Glasvitrine!

Ungleiche Brüder, beide dabei

Ungleiche Brüder, beide dabei

Das absolute Highlight des „SPORT1 Trackday 2012“ ist der Tourstop der „Gymkhana Drift Series by Monster„, die damit erstmals mit ihrem spektakulären Driftcontest in Deutschland gastiert. Im Gymkhana-Style durchfahren insgesamt 32 Fahrer einen anspruchsvollen Parcours auf engstem Raum – und die Zuschauer sind hautnah dabei.

Samstag, 8. September, sind Sie dabei?

Wenn Sie also diesen Nervenkitzel live spüren wollen, besorgen Sie sich Eintrittskarten und schnuppern Sie Adrenalin. Den ganzen Tag wird Sachsens „Automobilsportler des Jahres“, Charlie Geipel, bei uns in der Boxengasse anzutreffen sein und für Benzingespräche der besonderen Art zur Verfügung stehen! Geipel ist einer der Piloten des Camaros vom Yaco Racing Team und damit von der schnelleren Sorte Mensch. Freuen Sie sich auf spannende Infos zwischen PS-Boliden und Reifenstapeln!

Charlie Geipel, Yaco Racing Team

Charlie Geipel, Yaco Racing Team

Alle anderen Interessierten außerhalb der Oschersleben Arena können den Event im Fernsehen verfolgen. Uns erkennen Sie an den blauen Autos, den charmanten Fahrern und Redakteuren und den Boxen-Häschen, die genau wissen, was sie wollen. TRÄUME WAGEN. Und das nun auch im Fernsehen. Rock it, ich lass den Mustang schon mal warmlaufen!

Karten auf: http://www.sport1.de/

Weitere Infos auf: http://www.sport1.de/de/themen/themen_specials/trackday/

Chillen in der Mittagshitze

Chillen in der Mittagshitze

Die N8 war kurz, einerseits, weil ja die ersten Bilder online gehen sollten (ich habe bis Mitternacht gesessen, alles für Sie), andererseits, weil die schon früh scheinende Sonne durch die Hotelfenster flutet und unseren unermüdlichen Redakteur aus dem kurzen Schlaf kitzelt! Heute ist Tag 2 des US-Car-Treffens auf dem Vorplatz des Centro in Oberhausen, und heute ist Sonntag. Das bedeutet, dass hier vor Ort nicht die vielen Shopper sind, die ihre Einkaufstüten an den Flanken der Autos entlangschrabbeln, sondern die echten Fans. Die, die extra heute hier her gekommen sind. Und auch heute sollten sämtliche Rekorde gebrochen werden!

Erstmal hin da!

Erstmal hin da!

Aber zunächst muss ja das Gelände erreicht werden. Den Mustang habe ich gestern stehen gelassen, zu groß war die staunende die Menschenmenge um ihn herum und zu kurz der Weg ins Hotel. Na okay, 3 Kilometer. Und heute Morgen geht es weder zu den Jungs vom Metal-Konzert (die Fans hingen auf der Brücke im Hintergrund ab, heute zeugen davon noch diverse Bierflaschen) noch in die kleine Pizzaria. Keine Zeit. Keinen Musikbedarf. Keinen Hunger. Ich muss arbeiten.

Kein einfacher Job

Kein einfacher Job

Arbeiten heißt heute, am heiligen Sonntag vor allem eins: Ihre Fragen zum Mustang und zu unserem Magazin TRÄUME WAGEN beantworten und – mit dem Verteilen der Magazine nicht sparsam sein. Denn Sie sollen ja auch mal anfassen können, was Sie vielleicht gleich im Anschluss abonnieren werden. Also, ich meine jetzt das Magazin. Das Auto meinetwegen auch. Mich nicht. Die ersten Interessenten kommen schon zuhauf und pendeln durch den sonnendurchfluteten Stand, den wir uns mit der Firma Velocity Parts teilen. Die TRÄUME WAGEN ist ja ganz schön dick, man merkt das vor allem, wenn man davon eine ganze Palette in Einzelpaketen über den Platz schleppt…

So. Es kann losgehen.

So. Es kann losgehen.

Mustang und Performance bis zum Horizont. Ich mache mich mal auf eine erste Runde, Kaffee holen und schauen, was sich sonst noch so auf dem immer voller werdenden Platz tummelt. Überall blubbern großvolumige V8 Motoren, hier und da wird noch ein bisschen poliert und rangiert, die Frisur gestyled, das Röckchen gezupft und die Koteletten gebürstet. Und als die Kirchenglocken das Ende der Messe einläuten kommen auch die letzten Gläubigen vors Centro. Rock on.

Gegenlicht hinter poliertem Lack

Gegenlicht hinter poliertem Lack

Dr.Mustang hat zwar die Ponies gerufen – die Artenvielfalt ist aber genau wie gestern unübertroffen! Von wegen nur Mustangs. Von wegen nur Ford. Auch wenn die Marke mit der blauen Pflaume sehr präsent ist, finden sich gut gemischt in den Reihen immer wieder auch andere Schmuckstücke aus allen Epochen der amerikanischen Automobilbaukunst.

Der Donnervogel mit Klappscheinwerfern

Der Donnervogel mit Klappscheinwerfern

Alt wie neu, gepflegt wie poliert, kantig und glattgelutscht, original und verspoilert. Alles ist wieder da, und die Zuschauer bekommen das Gefühl, dass es noch viel mehr als gestern werden könnten. Sie Sonne spiegelt sich verführerisch im Chrom, der blaue Himmel kontrastiert sagenhaft. Und Burgerking hat noch geschlossen, wo bekomme ich denn jetzt meinen so dringend benötigten Kaffee her?

Auch das Plastik der 80er hat Charme

Auch das Plastik der 80er hat Charme

Geht Ihnen das auch manchmal so, dass Sie in der Vergangenheit Fahrzeuge echt schlimm fanden und heute nicht ganz ohne Interesse um die gleichen Autos rumschleichen? Ich hatte so einen Pontiac Trans Am als Modellauto und fand ihn immer sehr unsportlich und kantig. Hm. Liegt das denn nun an meinem Kaffeedurst oder meiner Altersmilde, heute hat er eine nicht zu verachtende Attraktivität. Klasse.

Holz oder nicht Holz...

Holz oder nicht Holz…

Allein in den Ställen der Ponies gibt es unfassbar viele Ausstattungen, Modellreihen und Cockpits. Und nicht jeder hat sie original belassen, so dass man sich als Autosiast gar nicht satt gucken kann. Und durstig. Ich muss sehr schlimm ausgesehen haben, die Veranstalter am Dr. Mustang Stand winken mich zu sich und ich bekomme einen herrlich frischen, leckeren Milchkaffee präsentiert. Jetzt ist der Tag schon fast ganz mein Freund.

Der Fan und sein Auto

Der Fan und sein Auto

Und der Tag ist noch lange nicht vorbei. Gazellengleich hüpfe ich zum Kofferraum unseres Verlagsponies und hole ein neues Exemplar der TRÄUME WAGEN raus, als ich ein paar Meter weiter die Neuauflage des HERTZ Mustang von 1966 sehe! Wahnsinn. Und genau so wenig original wie der Fastback in unserem Artikel, mit der gleichen Begründung wie der Besitzer Robert Willinger: „Was soll ich mir einen überteuerten, runtergerittenen Mietwagen kaufen?“ Stimmt. Hauptsache cool, und das ist gelungen.

Türkis ist wieder IN

Türkis ist wieder IN

Wohl denen, die ein Cabrio haben. Da ist nach oben noch eine Menge Luft. Da der Kaffee in meinen Adern seine Wirkung tut (und Burgerking endlich auf hat) wird die Fotorunde noch ein bisschen erweitert.

Grün, böse, schnell

Grün, böse, schnell

Kunst und Architektur

Kunst und Architektur

Dicke Backen, schöner Hintern

Dicke Backen, schöner Hintern

Warm ist es. Voll wird es. Der Veranstalter spricht schon jetzt von über 1000 Fahrzeugen, und es werden immer mehr. Sie bullern im Schrittempo über die mit Besuchern verstopften Straßen. Wer ein Plätzchen hat, baut seinen Klappstuhl oder Grill oder beides auf und genießt erst einmal den Rummel und die neugierigen Menschen.

Immer schön sauber bleiben

Immer schön sauber bleiben

Endgültig gerettet ist mein Tag nach Kaffee Nummer zwei, als ich Zeuge des Gesprächs zweier Mittfünfziger aus dem Rheinland werde. Sie: „Hemma, du Reinhold, hemma hiea. Wat isn das hier auf die Haube vonne fürn Pferd, wat is dat denn, sach ma?“ Reinhold entgegnet leise: „Dat isn Logo vonne Japaner, dat sind hier allet japanische Teile.“ Es ist nicht überliefert, ob die beiden das Gelände lebend verlassen haben, mir tut jedenfalls noch immer die Nase weh, weil ich da Kaffee durchgelacht habe.

Christine??? Nein, nicht ganz.

Christine??? Nein, nicht ganz.

Ein Plymouth Belvedere!!!! *hach* über ein vergleichbares Modell, den Fury, werden wir beizeiten noch einen Artikel im Magazin bringen. Eigentlich könnte man hier über jeden zweiten Wagen eine Geschichte erzählen, aber das sprengt den Rahmen doch erheblich. Aus der Ferne klingen Steel-Guitars, nanu? Wilder Westen? Hier?

Country vom Feinsten

Country vom Feinsten

Da steppt das TANZbein fast unwillkürlich. Meine Musik ist das nicht so ganz, aber sie passt hier dazu wie der Hut auf den Kopf! Und sie macht Spaß. YIIIHAAAA! Später werden noch fröhliche Damen in roten Kleidern mit schwarzen Punkten drauf den Rock’n Roll zelebrieren. Ich sag ja – für jeden was dabei. Die Jungs von Velocity haben derweil hinter dem Stand ein bisschen BossHoss lauter gemacht, sie sind wohl auch nicht so spezialisiert auf echten Country…

Lecker Grillgut?

Lecker Grillgut?

Howdy, dann können die Cowboys ja auch gleich die saftigen Steaks auf den eingebauten Grill flanken. Es ist ja immer gut, wenn man perfekt ausgestattet ist. Gibt es solche Barbecue-Anlagen auch mit NOX-Einspritzung? Ich weiß es nicht. Und auch die Händler, die fliegenden wie die festen, bieten wieder ihre Ware feil. Von der alten indianischen Volkskunst bis zum T-Shirt mit eindeutiger Botschaft quer über den Bauch gibt es alles, was das Ami-Herz begehrt.

Schöner Schmuck, direkt von der Haube

Schöner Schmuck, direkt von der Haube

Shirts für jeden Bauch

Shirts für jeden Bauch

Botschaften aus Stahl

Botschaften aus Stahl

Aber zurück zu den Autos. Und ich muss auch langsam mal wieder zurück zu unserem Stand, wahrscheinlich sind schon alle Magazine vergriffen… Interessant hier ist die Menge an Farben und Formen. Keine andere Nation auf der ganzen Welt hat glaube ich verrückte und exessivere Farben in die Cockpits fließen lassen als die Amerikaner in den 50ern und 60ern.

Candyshop de Luxe

Candyshop de Luxe

Doch wo Licht ist ist auch Schatten. Menschen sterben. Auch in den USA. Und da auf der anderen Seite des Teichs alles ein bisschen größer ist, nimmt man an dieser Stelle auch gern einen originalen Leichenwagen mit ins Programm auf. Wow.

sehr sakrale Dachbeplankungen

sehr sakrale Dachbeplankungen

Und wenn Sie noch immer nicht genug haben von ausufernden Formen in Farben, die auf der Netzhaut brennen haben wir hier noch mal zwei klassische Vertreter der Branche: Einen Ford Edsel und einen Chevy Impala. Einfach mal anders sein. Das gilt hier nicht nur für die Autos, sondern auch für die allermeisten Besucher auf dem Platz.

Edselkühler, hoch statt quer

Edselkühler, hoch statt quer

Impala-Flossen, quer statt hoch

Impala-Flossen, quer statt hoch

So, und nun atmen Sie mal durch. Die hier Anwesenden nutzen dazu die Mittagssonne, lange genug mussten wir ja auf sie warten. Schlafen im Schatten oder auf der Motorhaube, auf dem weichen Rasen oder auf dem Rücksitz – jeder wie er möchte. Mein Tag ist noch lange nicht zu Ende… Ich lerne, wo der Wagenheber unseres Verlagsponies ist (weil unser Standnachbar einen Platten hat) und sehe endlich mal die Doppelauspuffanlage im Rohzustand. Wunderbar.

Mittagsschläfchen vor der Ami-Wanne

Mittagsschläfchen vor der Ami-Wanne

Zurück bei unserem Freund in Grabber Blue. Oha. Was ist hier denn los? Wo kommen die ganzen Menschen her? Nun gilt es den Spagat zu wagen zwischen online sein und mit Menschen in Echtzeit reden. Und das als Mann. Seriell, nicht parallel. Irgendwie ging das, und schon gegen 14:00 Uhr sind sämtliche TRÄUME WAGEN Magazine an den Mann und die Frau gebracht. Es waren ja nur zwei Paletten. Man scheint uns gern zu mögen.

Andrang rund um den Mustang

Andrang rund um den Mustang

Gerangel wie mein Schlussverkauf

Gerangel wie mein Schlussverkauf

Pimp my Ride. Sie möchten sich in den Mustang gerne mal reinsetzen, und irgendwie scheinen wir die einzigen zu sein, die das erlauben. Na klar. Uns kann man anfassen, schließlich ist der kleine Dicke in Grabber Blue ein Alltagsauto. Weitestgehend. Und er macht sich ganz wunderbar neben dem Track Day Mustang von Velocity, dessen Entstehen Sie auch jeden Monat in unserer Serie nachlesen können. In Echtzeit.

Velocity Track Day Mustang

Velocity Track Day Mustang 

Na wann das mal nicht einer unserer jüngsten Leser ist. Papi sollte dann demnächst mal das Taschengeld erhöhen, damit er sich einen solchen Mustang dann mit 18 auch wirklich kaufen kann. Er wollte gar nicht mehr raus… Aber der Tag neigt sich dem Ende entgegen, die Sonne verdrückt sich langsam aber sicher und wir bauen dann mal ab. Oberhausen ist ein Treffen der ganz besonderen Art. Abwechslungsreich, riesengroß und irgendwie sympathisch.

Schon im Jugendalter kann Geschmack gebildet werden

Schon im Jugendalter kann Geschmack gebildet werden

Immer noch mit Countrymusik im Ohr gleite ich mit vollem Tank und leerem Kofferraum über die immer schlimmer verbaustellte A1 zurück nach Hamburg. Das waren zwei sehr coole Tage. Da wir hier nicht alle Bilder reinsetzen konnten, haben wir für Sie eine große Galerie auf Facebook veröffentlicht! Schauen Sie doch mal rein!

KLICK hier rauf.

Und kommen Sie gut nach Hause, wo auch immer Sie gerade sind. Wir sehen uns auf dem nächsten Treffen. Oder?

Abend wird es wieder

Abend wird es wieder

Flossen hoch!

Flossen hoch!!! Was? Noch so ein Event? Aber WAS für einer! Vom Samstag, den 21.07.2012 bis Sonntag, den 22.12.2012 sammelt sich so ziemlich alles, was jemals in Nordamerika gebaut wurde und vier oder weniger Räder hat in Oberhausen. Oberhausen ist bei Essen, Ruhrgebiet. Dr. Mustang hat gerufen, und alle sind gekommen. Gefühlt wirklich alle. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen, tanken unser Blaues Wunder voll und fahren da auch hin, um mit Euch und Ihnen zwei Tage voller Benzin, Chrom und V8-Geblubber zu feiern. Das hier ist Tag 1. Und ich muss ja erst einmal von Hamburg da hin…

Einmal unten durch, bitte

Urlauber kennen ihn, den Elbtunnel. Normalerweise kennen sie sogar jede einzelne Kachel, denn man steht meistens in ihm oder vor ihm. Heute nicht, vielleicht ist es auch einfach noch zu früh. Reden wir nicht darüber. Das Verlagspony, die TRÄUME WAGEN Edition in Grabber Blue, schnurrt vollgetankt unter dem großen Fluss durch in Richtung Dortmund/Essen/Oberhausen, wo angeblich schon jetzt der Bär steppt. Samstag, Geschäfte sind offen, Parkplatz für die Amis ist direkt vorm Einkaufszentrum. Na das kann ja heiter werden.

Voll ist das!

Wird es auch. Deutschland kauft ein. Und kommt anschließend zwangsläufig in so großer Passantenzahl an den Boliden Made in USA vorbei, dass ein Durchkommen schon vormittags (zumindest für die Autos) schwierig ist. Erst will man mich nicht reinlassen, weil es schon so voll ist („ich habe aber einen Platz da drüben beim Velocity-Stand…!“), dann fragt man mich, mit welchem Recht ich hier eigentlich mitten auf den Hof will („ich bin vom TRÄUME WAGEN Team…!“) und dann will man mir noch ein Goodie-Bag mit der neuen Ausgabe unseres Magazins in die Hand drücken. Das lehne ich dankend ab. Im Kofferraum habe ich noch eine Menge davon.

Jake und Elwood? 

Gut, dass die Highway Patrol für Recht und Ordnung sorgt. Auch wenn das damals ein Dodge war, es kommen zwangsläufig Gedanken an die Blues-Brothers. Die kennen Sie doch wohl hoffentlich? Wenn nicht – nachholen. Allein schon, weil so ähnliche Musik wie in dem grandiosen Film von 1980 von der Bühne durch das offene Seitenfenster schallt. Es riecht nach Brathähnchen, Bier und Auspuffgasen, teils katalysiert, größtenteils aber auch nicht.

Durchgreifen, und zwar hart.

Okay, nachdem auch die Los Angeles Police Präsenz auf ihren Motorrädern zeigt und ich mein Antlitz in der Sonnenbrille eines Officers spiegeln ließ mache ich mir keine Sorgen mehr über einen reibungslosen Verlauf des Treffens. Warum auch? Die Sonne scheint auf die unzähligen Auto-Maniacs, alle hier anwesenden sind erheblich verrückter als der durchschnittliche Reihenhaus-Ruhrpöttler und da vorne ist auch schon die allerletzte reservierte Parklücke – rein da, und Fahnen aufbauen!

Zusammen mit den Tunern

Zusammen mit den Tunern

Kaum ist das Pony eingeparkt, scharen sich die ersten Blau-begeisterten Menschen um die Sonderedition. Farben gibt es hier viele. Diese nur einmal. Bevor ich die mitgebrachten nagelneuen Ausgaben der TRÄUME WAGEN 8/2012 (gestern erst erschienen) auf die Haube legen kann verschwinden sie schon in den Händen der neuen Leserinnen und Leser. In weiteren bangen Minuten, die ich hier nicht näher erläutern will, bittet man mich insgesamt drei mal um ein Autogramm. Wie unangenehm. Es scheint an der Zeit, ein wenig zu flanieren.

Mustang hier, Mustang da

Mustang hier, Mustang da

Man möchte meinen, dass hier vor allem eine hohe Mustang-Dichte auszumachen ist. Vielleicht liegt das daran, dass Dr. Mustang eingeladen hat. Rechnete ich heute Morgen noch mit vielleicht diesem oder jenem schönen Fahrzeug, stelle ich fest, dass es HUNDERTE sind. Mustangs, so weit das Auge reicht, Und einer schöner als der andere. Von 1964 bis heute ist alles dabei, was es an Farben und Formen so gab und gibt!

Auch die 80er sind dabei

Auch die 80er sind dabei

Coupés und Fastbacks, originale und heiß gemachte, hier findet sich alles, was das Herz und der Magen begehren. Persönlich interessant finde ich die Modelle aus den 80er Jahren, die ich als Kind immer so furchtbar fand, weil sie doch in ihrer Form einem biederen Ford Escort sehr ähneln… Hier auf dem Platz bin ich schier sprachlos, welchen Charme selbst diese Autos inzwischen mit ihrem IKEA-Schrankwand-Design versprühen. Und mit wie viel Liebe zum Detail sich alle Besitzer um ihre Schätzchen kümmern!

Nicht NUR Mustang

Nicht NUR Mustang

Der Artenvielfalt wird aber in ausreichendem Maße Genüge getan. Wir treffen auch Camaros, Challenger und Charger. In allen Farben und Formen, aber das habe ich ja schon erwähnt. Es ist wirklich auffällig, aber die Fahrer von amerikanischen Autos scheinen mehr Mut zur Farbe zu haben als alle anderen. Knalliges Rot, schrilles Gelb, giftiges Grün oder breitbeiniges Blau – das finden Sie sonst an keinem japanischen Kleinwagen. Widmen wir uns am ersten Tag des Events jetzt doch mal den Highlights jenseits der Ponyherde…

Tief in den Rachen schauen

Tief in den Rachen schauen

Außergewöhnlich gut im Zustand und brutal in der Kraftentfaltung sind hier fast alle. Einige mehr, andere weniger. Sind SIE denn schon unter der Haube? Wenn nicht – wagen Sie es doch mal. Zumindest in diesem Fall hier werden Sie mit sauberen 8 Pötten belohnt, fotogener als Marilyn und verführerischer als Lola vom Hafen. Die im Übrigen gerade zu singen scheint, jedenfalls tanzen da ein paar Mädels in Petticoats, das ist lustig…

Unter die Haube

Unter die Haube

Unter die Haube, wie? Okay. Das haben die Ladies wohl gehört, „EYYY FOTOOO KOSTET EIN EURO!“, hier wird augenscheinlich einer der letzten Tage in Freiheit gefeiert. Warum auch nicht, schließlich befinden sich die Damen inmitten einer Ansammlung der herrlichsten Abwechslung der Welt: Autos. Da kann man schon mal ausgelassen sein und sich auf das vorbereiten, was IHN in ein paar Jahren vermutlich mehr interessieren wird. Hihihi… So oder so viel Glück und alles Gute!

Lang, länger, Lincoln

Lang, länger, Lincoln

Herrlich. Ein Lincoln Mark V. Eines dieser Autos, die an einem vorbeifahren und vorbeifahren und vorbeifahren….. und einfach kein Ende nehmen. Eine Motorhaube wie ein Tennisplatz, ein Kofferraum wie eine Studenten-WG und ein Innenraum dagegen wie ein Schuhkarton. Spätestens jetzt fliegen alle Sicherungen im Kopf raus, die für sinnvolle Maße zuständig sind.  Wenn Sie den Besitzer jetzt noch fragen, was der denn verbraucht outen Sie sich endgültig als jemand, der tatsächlich gerade aus dem Centro vom Shoppen kommt und hier nur aus Versehen gelandet ist, weil er seinen Opel Corsa nicht wiederfinden kann. Wahrscheinlich steckt der in einem Auto wie diesem, angesaugt beim Einparken. Und wer holt den jetzt wieder aus dem Luftfilter raus?

Chillen im Pony

Chillen im Pony

Die Damen hier jedenfalls nicht. Sie entspannen sich in ihrem Convertible, werden auch morgen am Sonntag hier sein und genießen die Wärme, die Menschenmassen und das Gefühl, kein Dach über dem Kopf zu haben. Ich hätte sie auf Thelma und Louise ansprechen sollen. Sie machen allerdings nicht den Eindruck, als würden sie planen, über irgend eine Klippe zu rasen. Nein. Mustang fahren scheint glücklich zu machen, besonders wenn ein Dachschaden quasi unmöglich wird, weil schlicht keins da ist. Hier sollten noch viel mehr Menschen ein Cabrio fahren.

Klein kaufen, was groß zu teuer ist

Klein kaufen, was groß zu teuer ist

Hier in Oberhausen kommen sogar die zum Zuge, die sich keinen amerikanischen Schlitten leisten können oder wollen. Es gibt sie alle ja auch in 1:18 (sprich Eins zu Achtzehn), die dicken Dinger. Und sie haben genau die gleichen schrillen Farben wie ihre Vorbilder, brauchen aber weder H-Kennzeichen noch Hauptuntersuchung. Verschiedene Händler bieten zu fairen Preisen Ihre Ware feil, und glauben Sie mir, es gibt wahrhaftig nicht nur Autos – sondern auch alles andere, was das die Sehnsüchte eines echten Pony-Reiters stillen kann.

Der Wilde Wilde Westen fängt gleich hinter Hamburg an...

Der Wilde Wilde Westen fängt gleich hinter Hamburg an…

Wenn schon keinen Sattel oder echte Sporen – dann zumindest einen Cowboyhut. Hey. Der sitzt eigentlich echt gut, ist weich und bequem und… nein, wenn ich jemals wieder nach Hause kommen UND reingelassen werden will lege ich den wieder weg. Schade. Der Duft der Prärie, die Kakteen, die umherwehenden Dornenbüsche…. Es donnert. Die ersten Cowboys reiten ihre Ponies schon wieder in den Samstag Abend, denn morgen soll es ja noch weitergehen. Wir packen auch alles ein. Ich kann meine losen Kisten im Stand von Velocity einschließen lassen und entspannt zu Fuß in das drei Kilometer entfernte Hotel laufen. Der Mustang schläft, wie viele andere, bewacht von Security auf dem Parkplatz. Und ich kann ein bisschen nachdenken.

Ich habe mich wohl verlaufen

Ich habe mich wohl verlaufen

Es ist schon eine echt abgefahrene Community, diese Jungs und Mädels in ihren Amischlitten. Ich mag das. Es ist so wahnsinnig fern von allem konformen Tun und Lassen, ohne dabei auch nur im Ansatz böse oder schlecht zu sein. Es ist eine eigene Welt, cool, bunt, laut und gar nicht so weit weg von den menschlichen Grundbedürfnissen. Wenn das so wäre, könnte ich mir diese Massen von Autos und Menschen hier und heute nicht erklären. Auf dem Weg zum Hotel komme ich a) an einer Kneipe vorbei, die ihren Namen nicht zurecht trägt. Vernunft geht anders. Und ich komme b) an den Bahnschienen zu einem offensichtlich recht angesagten Heavy Metal Konzert, was von der Brücke aus gut zu sehen und noch besser zu hören ist. Es gibt eine Hells Stage und eine Devil’s Stage. Das macht mir irgendwie Hunger.

Working-Dinner beim Italiener

Working-Dinner beim Italiener

Sehen Sie. Vielleicht unterscheidet das einen Autor der TRÄUME WAGEN von einem x-beliebigen anderen Redakteur. Während Tony in der „Pizzaria Elba“ die Quattro Stagioni (ohne Ei) und den Viertel-Liter Chianti Classico vorbereitet, werden Bilder bearbeitet, zugeschnitten und hochgeladen. Texte geschrieben. Und Eindrücke genossen. Was für ein cooler Tag. Ich lasse mir jetzt ein Bad ein, salbe meine durchgelatschten Füße und schlafe mich dann fit für morgen. Gutes Wetter soll es werden. Sehen wir uns? Oberhausen ist gar nicht so weit weg wie man meint…

Mehr Bilder gibt es bei uns auf Facebook!

Und mehr Custom-Teile gibt es bei Velocity!

Und hier geht es zum zweiten Tag.

Dick gegen dünn, aber das passt schon

Dick gegen dünn, aber das passt schon

Erstmals mit dem Team von TRÄUME WAGEN

Sehen und gesehen werden? Auch, aber in unserem Fall steht das mal nicht an erster Stelle. Am 16.06.2012 haben sich fast 100 gemeldete historische Fahrzeuge auf den Weg von Hamburg an die Ostsee nach Kiel gemacht, um an einer Rallye der ganz besonderen Art teilzunehmen: Die Hamburg-Klassik, oder auch ADAC TRÄUME WAGEN Rallye hat alles abgedeckt, was möglich war: Können, Geschick, Navigationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Kenntnis des eigenen Fahrzeugs, Spaß, Essen und Trinken – und auch ein bisschen Adrenalin und Stress. Lange Weile war gestern!

Alexandra Lier und Jens Tanz beim Briefing

Alexandra Lier und Jens Tanz beim Briefing

Vorbereitung ist alles. Auch die verschiedenen TRÄUME WAGEN Teams am Start sind sich nicht immer einig, welche Fallen denn im Bordbuch versteckt sind, wie die „Chinesenzeichen“ genau gelesen werden und wie man doch jetzt gleich nochmal Meter/Sekunde in Kilometer/Stunde umrechnet. Oder wie lang eigentlich eine 7/30 Minuten ist. Panik? Ein bisschen, zumindest unter den Beifahrern, an denen solche Aufgaben erfahrungsgemäß hängen. Warum bin ich eigentlich Beifahrer? Das ist eine andere Geschichte.

Knitterfreies Anbringen der Startnummern

Knitterfreies Anbringen der Startnummern

Der ADAC Hansa kümmert sich um die Organisation

Der ADAC Hansa als Veranstalter jedenfalls hat alles dafür getan, einen reibungslosen Ablauf zu realisieren. Ungezählte Helfer an Start und Ziel und entlang der Strecke kümmern sich um die Teilnehmer, helfen bei der Montage der Schilder, geben Tipps und verraten Tricks und sorgen für ein allgemeines Wohlbefinden. Die Stoppuhren sind aufgeladen und angewärmt, der Kopf ist mit einem starken Kaffee freigeblasen – dann kann es ja eigentlich losgehen!

Bente Heyer gibt letzte Tipps für unseren Mach 1 am Start

Bente Heyer gibt letzte Tipps für unseren Mach 1 am Start

Unser durchaus brutaler Mustang Mach 1 fährt selbstverständlich auch im regulären Feld mit, um sich mit den Besten der Besten zu messen. Außerdem sind wir (außerhalb der Wertung) mit unserem 2012er Mustang TRÄUME WAGEN Edition unterwegs, mit dem Plymouth von Alex Lier und mit dem MG von Roland Löwisch. Und so verlassen die Autos Hamburg Bergedorf. Gewinnen wollen wir nicht, aber mitten drin im Rallyezirkus sein – das lassen wir uns nicht nehmen.

Wer zuerst fährt,malt zuerst? Mal sehen...

Wer zuerst fährt,malt zuerst? Mal sehen…

Was macht diese Art der Rallye aus? Ganz einfach – es sind wirklich alle Baujahre und Gesamtzustände unter den teilnehmenden Fahrzeugen vertreten. Nicht nur wattepolierte Top-Klassiker vom Gegenwert eines Einfamilienhauses buhlen zart und vorsichtig um die ersten Plätze, nein, auch klassische Butter-und-Brot Autos zwischen Ford Granada und VW K70 fahren sportlich, aber nicht gestresst um die Wette. Die Startnummern belegen, in welcher Platzierung die Autos losgefahren sind. Der Abstand ist jeweils eine Minute.

Travering Challenge - alle bereiten sich vor.

Travering Challenge – alle bereiten sich vor.

Zwischenprüfungen und Zeitkontrollen für alle!

Entlang der Route über Lübeck und die Holsteinische Schweiz verteilt sich die wunderschöne Strecke auf diverse Prüfungen, ein Mix aus Navigation und Gleichmäßigkeit. Da diesen Aufgaben nicht jeder Beifahrer zu jedem Zeitpunkt gewachsen ist (wir selbst möchten uns da gar nicht ausnehmen…), mischt sich das Teilnehmerfeld im Laufe des Tages bunt durcheinander. Frühe Startnummern tauchen wegen verschiedener Fahrfehler irgendwann (zumeist leicht von sich selbst genervt) hinter späteren Startnummern auf, so hat man eigentlich immer andere Autos um sich herum.

Der Buckelvolvo muss auf dem Travering die Zeit einhalten...

Der Buckelvolvo muss auf dem Travering die Zeit einhalten…

Anstrengend? Ja, sogar sehr. Aber herausfordernd. Reiner Tourismus geht anders, hier wird aufgrund der straffen Organisation von Fahrer und Beifahrer einiges abverlangt. Und auch das macht den Reiz aus. Alte Hasen unter den Teilnehmern berichten sehr gestenintensiv, dass sie bei anderen Veranstaltern wesentlich weniger gefordert wurden. Wir nehmen das einmal als Kompliment, denn eines kommt garantiert nicht auf: Langeweile. Im Gegenteil, es sollen sich Fahrerteams schon richtig in die Wolle bekommen haben, weil Uneinigkeit über den Streckenverlauf bestand.

Das weitestgehend vergnügte Racing-Team Löwisch/Tanz...

Das weitestgehend vergnügte Racing-Team Löwisch/Tanz…

Pausen zum Ranglistenabgleich – wer ist vorn?

Wenn Sie also als Pärchen so eine Rallye fahren, sollten Sie eine sehr gefestigte Beziehung führen, die auch diesen Situationen gewachsen ist… Ansonsten gilt: Kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren. Auch das ist in einer Partnerschaft wichtig, aber zurück ins Cockpit. Wer einigermaßen im grob gesteckten Zeitlimit die Mittagspause erreicht hat, darf sich inmitten der Plöner Seenplatte entspannt an Krustenbraten und Sauerkraut laben. Nach rund einer Stunde Pause hören wir die Schiffe im Hafen von Kiel schon tuten und befinden uns kurze Zeit später schon wieder auf der Strecke!

Klaus Hartjen, Erich Günther und Bente Heyer sorgen für Kommunikation!

Klaus Hartjen, Erich Günther und Bente Heyer sorgen für Kommunikation!

Und auf der Strecke IST man zwar, bleibt es im metaphorischen Sinn nicht. Denn Unterstützung findet sich an jeder Ecke, Streckenposten helfen weiter, Werkstatt-Teams stehen für Pannenhilfe bereit. Klar – ADAC. Die können das. Und der Zeitrahmen ist so gesteckt, dass sich ein Fahrfehler oder ein falsches Abbiegen (zumeist) noch korrigieren lässt. Dachten wir. Na ja, manchmal auch nicht, aber wir lernen dazu…

Paparazzi (wie hier Dirk Oesterreich) überall an der Strecke

Paparazzi (wie hier Dirk Oesterreich) überall an der Strecke

Reisen statt rasen, schließlich sind es Oldtimer

Entlang der Strecke wird dokumentiert, kommentiert, gejubelt und gewunken. Nicht ein Passant, der sich von den vorbeidonnernden Klassikern nicht begeistern lässt. Fotografen und Kamerateams sind verteilt zwischen Start und Ziel und halten unvergessliche Momente für die Ewigkeit fest. Und wir sind noch immer mittendrin. Vor den Wertungsprüfungen wird gefachsimpelt und gescherzt, Zeiten werden verglichen und Prognosen gewagt. Denn auf Höchstgeschwindigkeit kommt es bei der TRÄUME WAGEN Rallye nicht an, vielmehr auf einen guten Durchschnitt und präzises Einhalten der vorgegebenen Durchfahrtzeiten.

Wer guckt denn da um die Ecke?

Wer guckt denn da um die Ecke?

Also? Reisen statt rasen. Das klappt nicht immer, vor allem bei den Teilnehmern, die so eine Veranstaltung sportlich statt touristisch sehen und die Zeiten sekundengenau einhalten wollen. Aber auch diese Profis finden sich nach bestandener Herausforderung lächelnd am Ziel ein – mit dem guten Gefühl, eine nicht ganz einfache Aufgabe gemeistert zu haben. Und wohl denen, die an den Vorbereitungskursen teilgenommen haben. Diesen Navigatoren kommen die Chinesenzeichen nicht ganz so chinesisch vor, und die Baumaffen klettern nicht herum, sondern werden notiert… Verstehen Sie nicht? Dann freuen Sie sich auf die Nachberichterstattung in der TRÄUME WAGEN Ausgabe 08/2012 (das ist die im Juli), da werden wir Ihnen das mal etwas genauer erklären. Für die nächste Rallye.

Zieleinlauf im Kieler Hafen mitten auf der Kieler Woche

Zieleinlauf im Kieler Hafen mitten auf der Kieler Woche

Siegerehrung und Preisverleihung in Kiel

Denn vielleicht rollen Sie ja im kommenden Jahr schon mit ihrem eigenen Klassiker durchs Ziel? Informationen dazu sind auf http://www.adac-hamburg-klassik.de/ Dort finden Sie auch die Auswertungen und Platzierungen. Wir vom DAZ Verlag und alle Teilnehmer sind allesamt glücklich auf der Eröffnung der Kieler Woche angekommen und haben uns nach Abgabe aller Unterlagen in Molfsee am Drahtenhof eingefunden – zur Abendgala bei leckerem Buffet, Getränken und natürlich der lang ersehnten Siegerehrung mit Preisverleihung.

Ingo Huter moderiert die Siegerehrung im Drahtenhof in Kiel/Molfsee

Ingo Huter moderiert die Siegerehrung im Drahtenhof in Kiel/Molfsee

Hier standen, nach so viel Auto, bis spät in die Nacht die Menschen im Vordergrund. Benzingespräche, geselliges Beisammensein und die Vergabe der Preise haben diesen sehr ereignisreichen Tag wunderbar abgerundet. Die erste große ADAC Hamburg Klassik TRÄUME WAGEN Rallye Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebook-Seite, und den ausführlichen und… etwas… anderen Bericht mit ganz anderen Bildern in der Ausgabe 08/2012 unseres Magazins ab dem 20. Juli 2012! Sehen wir uns nächstes Jahr?

Vater und Sohn - am Ende vereint

Vater und Sohn – am Ende vereint

http://www.facebook.com/TRAEUMEWAGEN

http://www.adac-hamburg-klassik.de

Wetten bei jedem Wetter.

Pferde und Pferde

Pferde und Pferde

Glücksspiel? Sportwetten? Oldtimer? Pferde? Das alles zusammen, geht das überhaupt? Die Antwort ist: Ja, das ging, und zwar auf der Horsepower² am Sonntag in Hamburg Bahrenfeld. Die Betreiber der Trabrennbahn haben wie schon im letzten Jahr zum sonntäglichen Event der besonderen Art geladen, indem die regelmäßig veranstalteten Pferderennen vor der Kulisse klassischer Automobile ausgetragen wurden!

Früh übt sich

Früh übt sich

Trabrennbahn Bahrenfeld? Sind Sie schon einmal da gewesen, im grünen Herzen von Hamburg? Nun, eigentlich treffen sich hier tatsächlich die Freunde rasanter Pferdewetten, aber diesmal ist das Rahmenprogramm dank der benzingetränkten Kulisse familienfreundlich und abwechslungsreich. Auch die 1PS Gefährte erfreuen sich großer Beliebtheit bei Groß und Klein!

Der Chief vor dem Gewitter

Der Chief vor dem Gewitter

Und wir wären nicht in Hamburg, hätte Petrus nicht ebenfalls ein Wörtchen mitzureden. So sind nicht nur die ausgestellten und anfassbaren Autos klassisch, sondern auch das Wetter. Kommt die Sonne raus, lassen alle Besucher umgehend die Hüllen fallen. Zieht es sich zu, wird es sofort kalt und alles strömt in den Gastronomiebereich zu Kaffee und Würstchen. So ist das halt im Norden, hoffen wir, dass alte Liebe nicht rostet.

Pony zu verkaufen

Pony zu verkaufen

Aber es gibt auch immer wieder sonnige Momente, in denen die zahlreichen Besucher die Futtermeile verlassen, teils um am Rand der Rennbahn ihre Favoriten mit vier Hufen anzufeuern, auf die sie gerade gewettet haben. Teils aber auch wegen der anderen Pferdestärken, Ponys und anderer automobiler Köstlichkeiten. Neben den Privatleuten, die ihre Klassiker hier abgestellt haben finden wir auch einige lokale Händler, die wunderbare, zeitlose Fahrmaschinen feilbieten!

Racing-Charme im Capri

Racing-Charme im Capri

Dabei bietet das zwischendurch immer wieder freie Feld der Trabrennbahn eine herrliche Atmosphäre für Fotosafaris. Im Vordergrund die Autos, dahinter die Rennstrecke – Herz, was willst du mehr? Zwischendurch sehen wir immer wieder Mitstreiter vom TRÄUME WAGEN Team, die Magazine verteilen, sich den technischen Fragen interessierter Besucher stellen oder einfach nur die anderen Autos bewundern.

Alle Gattungen sind vertreten

Alle Gattungen sind vertreten

Denn mit dem gleichen Enthusiasmus, mit dem die Wettenden ihren Pferden hinterhereifern haben die erschienenen Klassikerfreunde ihre Fahrzeuge aufpoliert, gewachst und zurechtgemacht. Dabei gibt es hier auf der Rennbahn keine Klassenunterschiede. Porsche stehen neben Mustangs und alten Daimlern, und alle sind sie wunderschön. Jedes Fahrzeug strahlt den Charme eines schon lange nicht mehr gebauten Transportmittels aus, kaum einer, der sich davon nicht begeistern lässt.

Generationen von automobilem Kulturgut

Generationen von automobilem Kulturgut

Auch das Feld der Besitzer ist bunt gemischt. Von Clubmitgliedern, die in ihren kleinen Schätzen die komplette Historie für die Besucher ausgehängt haben über Sammler, die sich mit Gleichgesinnten austauschen möchten bis hin zu ganz normalen Alltags-Fahrern, die ihr noch gar nicht so wahnsinnig altes Kleinod verschmitzt zwischen den altgedienten Klassikern abstellen – sie alle kommen heute auf ihre Kosten.

Vor dem nächsten Regen bitte schließen

Vor dem nächsten Regen bitte schließen

Und immer wieder – und das begeistert mich unerfahrenen Pferdewetter am meisten –  kömmen die Durchsagen für die kommenden Wagenrennen durch die Lautsprecher, während eine alte S-Klasse auf der Rennbahn mit einem breiten Stahlgestell die 1PS-Renner eine Runde lang im Zaum hält. Bevor das Feld dann freigegeben wird.

Renner und das Rennen

Renner und das Rennen

Für einen Laien sieht das jedes mal aus wie der Restart bei einem Formel 1 Rennen, wenn das AMG Pace-Car die Lichter aus macht und seitlich wegdriftet. Auch hier sind die Massen begeistert, wenn die Gäule antraben und ihre Wagen über die Runden ziehen. Nur, dass alles weniger PS-stark ist und anders getankt wird. Irgendwie muss ich mich mal mit der Mechanik von Pferderennen befassen, das scheint relativ interessant zu sein.

Ein seltener Gaul

Ein seltener Gaul

Und zwischendurch wird auch allen Autofans (und das sind nicht wenige) immer wieder etwas für’s Auge geboten. Hier drehen ein wunderschöner Fastback, dicht gefolgt von einem Pferdegespann vor laufenden Kameras ihre Runden. Um gleich darauf gegenläufig das nächste Rennen zu untermalen.

Rundenrekorde, so oder so

Rundenrekorde, so oder so

Der Kaffee ist alle, der Wettergott bemüht sich schon wieder um Abwechslung und an eine Wette traut sich von uns irgendwie niemand ran. Aber – wenn Sie diesen Event verpasst haben sollten und Pferden jedweiliger Art nicht abgeneigt gegenüber sind, dann sollten Sie im kommenden Jahr einmal die Augen und Ohren offen halten. Bestimmt gibt es eine Wiederholung dieser doch sehr atmosphärischen Veranstaltung!

Elvis just left the Building

Elvis just left the Building

Nach und nach reisen auch die Oldies wieder ab. Aber hey – der Sommer ist ja noch gar nicht da, der Frühling gerade mal angelaufen! Auf in eine neue Saison mit unseren Klassikern, und vielleicht sehen wir uns ja auf der einen oder anderen Veranstaltung? Achten Sie in jedem Fall auf unser Verlagspony in Grabber-Blue, dort sind Ihnen ein gutes Gespräch und viele Insiderinformationen sicher!

Unser Verlags-Pony

Unser Verlags-Pony

Aber den kann man ja auch eigentlich nicht übersehen…

Ihr TRÄUME WAGEN Team