Es gibt aber auch die Genießer, die mit einer nur halbgenauen Armbanduhr die Zeit nehmen und sich nicht sonderlich ärgern, wenn sie in der Gesamtzeit ein paar Minuten zurück hängen oder sich einmal verfahren haben. Erstaunlicherweise findet man auch Teilnehmer mit dieser entspannten Grundeinstellung immer wieder auf vorderen Plätze
Ein sehr schönes Beispiel sind Daniela und Vanessa Cramer, die mit der Startnummer 40 und ihrem schwarzen 1950er Buick als charmantes Mutter-Tochter-Team (Vanessa ist 10 Jahre alt…) unbedarft und erstmalig an den Start gerollt sind – und am Ende fast alles abgeräumt haben, was es abzuräumen gab. Zwar „nur“ Platz 27 in der Gesamtwertung, aber Sieg in der Damenwertung und Gewinnerinnen der verlosten Prestel & Gemmar Chronographen TRÄUME WAGEN – vielleicht eines der überraschendsten Erlebnisse und ein Beweis dafür, dass man kein mathematisches Staatsexamen haben muss, um erfolgreich zwei Rallyetage zu absolvieren.


Für den Support an allen Wegpunkten sorgten unsere Verlags-Beautys Sarah Hopfinger und Sandra Kloth, die mit einem von Autohaus Krüll zur Verfügung gestellten Citroën DS3 Racing schneller waren als die Zeit. Der ADAC sorgte durch permanente Präsenz an der Strecke dafür, dass die teils schon sehr betagten Schätzchen die insgesamt mehr als 300 Kilometer trotz der Hitze meisterten. Da kann man noch so hervorragend navigieren – wenn das Parnelli-Jones-Verlagspony wegen eines hängenden Schwimmers im Vergaser bei etwas zu heftigen Bremsmanövern („Marco, du musst hier links abbiegen. Links, Marco. MARCO! LIIINKSSS!!!!!!! AAAAAH!“) einfach ausgeht und dann für 15 Minuten nicht mehr starten will, stimmen die Zeiten am Ende nicht so wirklich.

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