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Endlose Weiten: Der Kofferraum hat echtes S-Klasse-Format

 

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Wichtig: Zu einer aussagekräftigen Untersuchung des Wagens muss auch das Ersatzrad raus

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Oft „durch“: Der Heckscheibenrahmen ist eine echte Schwachstelle. Eine Reparatur ist aufwändig. Hier ist es vermutlich (noch) nur Spaltkorrosion, die sich durch infiltrierende Rostschutzmittel wohl noch stoppen lässt

Schweller

Der klassische Bereich für Durchrostungen bei allen Autos dieser Ära sind die Schweller, und natürlich können Sie auch bei ungepflegten 126ern, insbesondere der ersten Baujahre, umfangreiche Durchrostungen diagnostizieren. Häufiger beschränken sich Rostschäden allerdings lokal zum Beispiel auf die Wagenheberaufnahmen. Bei Fahrzeugen der 2. Serie (glatte „Sacco-Bretter“) sind die Schweller mit Blenden verkleidet – und damit auch möglicher Rost, der sich hier nur durch die kleinen Öffnungen der Wagenheberaufnahmen inspizieren lässt. Achten Sie auch auf die Übergänge zu den Bodenblechen (eine
Begutachtung auf Hebebühne ist sinnvoll).

Türen

Die W126-Türen sind keine besonders kritischen Baugruppen. Selten sind die Türböden durch, eher schon bildet sich Rost an den Stoßleisten bzw. an den Befestigungspunkten der „Sacco-Bretter“.

Bodenwannen

Die Bodenwannen sind an sich sehr gut gegen Rost geschützt. Allerdings gibt es bei Alterskategorien von 25 und mehr Jahren natürlich keine Gewähr dafür, grundsätzlich Bodenwannen im Neuzustand vorzufinden. Wenn dort Korrosion zu finden ist, dann oft aufgrund von (häufig lange unbemerktem) Wassereinbruch ins Auto. Deshalb heißt es vor dem Kauf: Unbedingt Teppiche und Dämmmatten hochnehmen und den Boden bis in den letzten Winkel gründlich untersuchen.

Hier zeigt sich das Benz-Blech ebenfalls erstaunlich lange unbeeindruckt von jahrelanger Wasser-Salz-Schlamm-Tortur. Eine Ausnahme bilden die Radlaufkanten, wo häufiger Rost zu finden ist. Sie werden gerne in Prestolith nachmodelliert, was sich aber durch eine Klopfprobe oder mit einem Magneten feststellen lässt. Rostanfällig sind allerdings die Heckscheibenrahmen, und wenn es da erst einmal losgegangen ist, ist eine extrem aufwändige Blechreparatur erforderlich, um das Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen.

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Die Radlaufkanten neigen zum Gammeln, besonders wenn sie zur Montage von Breitreifen unfachmännisch umgebördelt wurden.

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Die Spritzbereiche der hinteren Radläufe und der Seitenteile sammeln Schmutz und Feuchtigkeit – Rost ist die Folge

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