Unser Dienstwagen ist eher ein Streitross, als ein Pony. Der original 73er Mustang MACH1 mit dem breiten Kreuz und seinem brachialen 5,7 – V8 Cleveland -Triebwerk hat auf den Strips von Miami so einige Straßenrennen belebt. Mit Motorsportkomponenten bestückt, ist der Renner komplett auf Sieg upgegradet und wartet auf seine Auftritte.

Sein Konzept und seine Vergangenheit stehen für spektakulären Spaß am Auto. Der MACH1 ist damit als Muscle Car ein idealer Markenbotschafter für unsere Drivestyle-Magazine TRÄUME WAGEN und GRIP – Das Motormagazin. Mehr Drivestyle geht nicht.

Gerne teilen wir unsere Begeisterung bei einem Meet & Greet mit unseren Fans, Lesern und Partnern. Auf bundesweit mehr als 20 Veranstaltungen hat unser Team frische, kostenlose Ausgaben der TRÄUME WAGEN und von GRIP – Das Motormagazin im Kofferraum des MACH1 und verteilt sie, unter anderem auf dem Motorevival am 05./06.09., der Essen Motor Show vom 28.11. – 06.12. und auf diversen Cars & Coffee Treffen. Meet the MACH1 und poste Dein Selfie mit den Hashtags #MustangMACH1 und #TRÄUMEWAGEN auf Facebook.

Die nächsten Meet & Greet Termine findest Du ab sofort in der TRÄUME WAGEN in der Sidebar bei den SHORT REPORTS oder klicke einfach hier.

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Im vergangenen Jahr rollten annähernd 1600 Automobile, Motorräder und Traktoren in die Luhestadt – die gleiche Anzahl erwartet das Oldie-Team auch diesmal. Die Teilnahme ist kostenlos, zudem erhält jeder Oldtimerfahrer ein Geschenk. Selbstverständlich ist auch der Eintritt frei. Die Automobile aus vergangenen Jahrzehnten bieten eine nahezu einmalige Typenpalette. Unter die Klassiker von Lloyd über Mercedes- Benz bis hin zum noblen Horch mischen sich auch Exoten wie Panhard, Simca oder Gutbrod.

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Natürlich fehlen auch Vorkriegs- Klassiker in Winsen/Luhe nicht.
Imposant auch der Aufmarsch der Treckerfreunde: Vom kleinen Holder bis hin zur bärenstarken Traktor-Legende Lanz fährt alles vor, was einst in Sachen Acker- Bau und Viehzucht unterwegs war. Zweiräder ergänzen das Programm. Ein Anziehungspunkt ist auch der Teilemarkt, mit Händlern und privaten Anbietern aus ganz Norddeutschland. Hier gibt’s Literatur, Modellautos, Ersatzteile und vieles mehr. So auch eine Modellautobörse.

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Für Live-Musik sorgen „The Torpids“!
Am Abend zuvor gibt es eine Open Air Oldie Party.

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…und ein bunt leuchtender Christmas Tree – hinterm Deich bei Wilhelmshaven war wieder Jade-Race

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Eigentlich starten hier Flieger und Hubschrauber, doch vom 17. bis zum 19. Juli beherrschten PS-strotzende Dragracer das Flugfeld des Jade-Weser Airports in Mariensiel. Drei Tage lang drehte sich alles um die 1.459 Meter lange, kaum mehr als 600 Meter hinter der Deichkrone gelegene  Asphaltpiste, auf der mehr als hundertfünfzig Viertelmeilenrennen ausgetragen wurden. Mit Auslauf versteht sich. Denn in den oberen Klassen haben die leistungsstärksten Öfen beim Durchfahren der exakt 402,34 Meter vom Start entfernten Ziellinie schon mal bis zu 300 Sachen drauf.

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Klar, das für derartige Beschleunigungsorgien nur allerstärkste Motoren zum Einsatz kommen. Um die gewünschte Maximal-Leistung aus einem Aggregat herauszukitzeln, versucht jedes Team seine eigenen Trümpfe auszuspielen. Entsprechend ringen vom Hubraum-Monster über Turbo-befeuerte und Kompressor-geladene Vier- und Sechzylinder bis hin zum Wankel unterschiedlichste Konzepte darum, die entscheidenden Zentimeter vorne zu liegen. Die stärksten Dragster kratzen an der 2000 PS Marke!

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Um das zu erreichen, verbrennen die weitestgehend in Eigenarbeit gebauten Rennboliden neben Benzin so ziemlich alles, was zusätzliche Leistung verspricht: Ein wabernder Dunst, in dem sich die Gerüche von verbranntem Pneu, Benzin, Lachgas und verschiedensten Nitro-Spezialmischungen mischten, lag das ganze Wochenende über dem Gelände.

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Daran freilich störte sich niemand. Im Gegenteil: Hauptsache, möglichst schnell über die Distanz zu kommen. Und dabei zählt neben der Motorleistung vor allem eine möglichst schnelle Reaktion. Denn nach dem Burnout, der dem Aufwärmen der Reifen dient, und dem Staging, bei dem die Wagen ihre Startposition einnehmen, gilt es in der Startsequenz, innerhalb einer Fünfzehntel Sekunde vom Fleck zu kommen. Die erste Zwischenzeitmessung erfolgt nach etwa 18 Metern (60 Fuß). Profis erreichen diesen Punkt in weniger als einer Sekunde und knallen dann bereits über 100 Sachen über die Piste.

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Außerdem wichtig: Möglichst viel Grip. Und dafür sorgt hier beim nunmehr sechsten Jade-Race ein eigens gebauter Gegenläufer, der bei der Präparation der Piste für reichlichen Auftrag von Gummi sorgt. Überhaupt: Die Veranstaltung ist inzwischen zur festen Größe geworden und lockt eine beständig wachsenden Zahl von Rennteams nach Friesland. Fast 300 Teams lieferten sich in diesem Jahr auf zwei oder vier Rädern ein Duell auf der Viertelmeile.

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Während der Rennpausen nutzten viele Besucher die Gelegenheit zu einem Streifzug durch Fahrerlager und Boxengasse auf dem Flugfeld. Hier empfing sie geschäftiges Treiben und ein nicht verstummender Soundteppich verrücktester Gefährte bis hin zum motorisierten Bierkasten, die um Aufmerksamkeit buhlten.

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Wem das nicht Nervenkitzel genug war, der hatte in der Anfängerklasse sogar Gelegenheit, mit dem eigenen Wagen zu einen Rennen über die Viertelmeile anzutreten. So schaffte es unter Einhaltung der vorgegebenen Reglements sogar ein 36 Tonnen-Fahrzeugkran mit satten 1.850 Nm Drehmoment auf die Piste und über die Distanz.

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Nicht alles lief an dem Wochenende nach Plan. Und wen es am Ende traf, dem war bisweilen nicht mehr zum Lachen zu Mute. So verweigerten diverse Motoren von vorne herein den Dienst, andere zerlegten sich gleich beim ersten Hochlaufen. Besonderes Pech hatte das Team eines Käfer, dessen Motor sich beim Burn Out mit einem lauten Knall verabschiedete. Streckensprecher Benni Voss‘ Hinweis, „hey Jungs, die Riemenscheibe liegt fünfzig Meter weiter auf dem Rasen,“ ist es zu verdanken, das alle Teile wieder eingesammelt werden konnten.

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Auch das Wetter spielte den Motorsport-begeisterten Fans zumindest am Sonntag einen Strich durch die Rechnung. Nachdem es in der Nacht geregnet hatte, waren am Sonntag morgen zunächst alle Besucher aufgerufen, mit ihren eigenen Wagen die Piste trocken zu fahren. Ein erneuter Regenguss am Nachmittag führte dann zum vorzeitigen Abbruch des Rennens.

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Dennoch: Alles in allem eine Gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr sicher weiter wachsen dürfte.

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…ein Wochenende lang stand das Oberhausener Centro im Zeichen des America Way of Drive

Neues-Bild2Tiefes V8-Geblubber, Grills, die sich fast über die gesamte Fahrzeugbreite erstrecken, blitzender Chrom und und viel Leidenschaft – mehr als 1000 US-Cars fesselten vom 24. bis 26. Juli die Besucher der größten Einkaufsmeile Deutschlands, dem Bochumer Centro. Denn Dr. Mustang alias Jörg Jankowski hatte in der Location zum 12. US-Car Treffen gebeten. Nicht nur große Teile der Community aus Deutschland sondern auch zahlreiche Fans aus Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten waren der Einladung gefolgt und stellten an diesem letzte Juli-Wochenende ihre Pretiosen zur Schau: Oldies nahezu aller Baujahre und Marken wie auch die allerneuesten Modelle von Mustang & Co.

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Die mehr als 2.500 Besucher und Teilnehmer bekamen einiges geboten. So hatte sich der Veranstalter für jeden der drei Tage einen Höhepunkt ausgedacht: Während am Freitag die Willkommens-Party im „Three Sixty“ auf der Centro-Promenade die Fans in Feierlaune versetzte, war das Highlight des Samstagvormittags der große US-Car-Corso zum Bottroper Tetraeder, einer weithin in der Region bekannte Aussichtspyramide auf einer 90 Meter hohen Abraumhalde, und am Sonntag stand als krönender Abschluss des Treffens die Verleihung zahlreicher Pokale für die schönsten US-Cars an.

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Auch die zahlreichen Spendenrundfahrten stießen auf großes Interesse. Hier konnte, wer wollte, gegen eine Spende für humanitäre Kinder- und Jugendprojekte als Beifahrer eine Runde um das Centro zu drehen und dabei in vollen Zügen den American Way of Drive tief einsaugen. Ständig belagert war auch der aufgebaute Leistungsprüfstand, der vielen Fans die Chance bot, den aktuellen Leistungsstand ihres Fahrzeugs zu ermitteln.

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Auf der großen Händlermeile mit Anbietern wie Velocity, Schmidle Automobile, Classiccarcompany, Mustang Deutschland und Aero konnten die Fans bei den aktuellen Modellen schon einmal Maß nehmen und sich über die letzten Tuning- und Zubehör-Neuheiten informieren. Auch der Mach 1-Mustang am Stand der TRÄUME WAGEN zog viele Besucher magisch an. Zahlreiche Leser nutzten die Gelegenheit zu einem Plausch und nahmen gern eines der kostenlos verteilten Magazine zur Lektüre mit nach Hause.

Und im Begleitprogramm sorgten die Bands „Free Bears“ und „Matt & Joe“ für Stimmung. Ein großes Kompliment gilt auch dem Veranstalter, schon allein deshalb, weil er es fertig brachte, das auf dem Gelände Campen und Grillen erlaubt wurde. Einhellige Meinung aller Besucher: Nächstes Jahr kommen wir wieder.

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