CD-Tipp„Eskimo Callboy provozieren, stänkern und ja, sie begeistern. Seit die Band sich vor geraumer Zeit mit einer EP auf einen musikalischen Kreuzzug begeben hat, scheiden sich die Geister an der Band aus Castrop-Rauxel. Dies wird sich auch mit dem neuen Bollo-Album „Crystals“ nicht ändern, denn die Schiene steht dem Sextett einfach gut zu Gesicht. „Pitch blease“ stellt den perfekten Opener dar. Man wird abgeholt, um dann in einem Gemisch aus massiven Breaks, phänomenalen Melodien und jeder Menge Elektro regelrecht zu ertrinken. Auch „Baby“, welcher sich dem Welthit „Tearin‘ up my heart“ von ‘N Sync bedient, fesselt und wer hier noch auf dem Hocker sitzt, der hat das Prinzip von Eskimo Callboy nicht verstanden: Spaß und jede Menge gute Laune. Seien es weitere schmissige Nummern wie „My own summer“, „Kill your idols“ oder der Titelsong „Crystals“: Hier ruht beim Zuhören kein Körperteil. Mit der Nummer „Best day“, für die man sich Sido ins Boot holte, zeigen einem die Herren erneut den Mittelfinger mit einem hämischen Grinsen. Diese Band macht was sie will. Einfach bestechend!“
Preis: 15,99 Euro, www.emp.de

am0115-CD-TippEisbrecher – Schock
Düsterer, tiefgründiger und härter melden sich die bayerischen Eismeister zurück. Wer eine Wiederholung  des Vorgängeralbums „Die Hölle muss warten“ erwartet, wird überrascht sein. Eisbrecher machen ihren Mix aus Abgründigkeiten und emotional inszenierten Aha-Kontrasten auch diesmal zur Trademark. Preis: 16,99 Euro, www.emp.de

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Emigrate – Silent so long. Sein 2007 veröffentlichtes Solodebüt war noch schwer vom alles platt walzenden Brachialsound seiner Hauptband geprägt – doch mittlerweile fühlt sich Rammstein-Gitarrist Richard Kruspe hörbar wohl in seiner Alleingänger-Haut und hat seinen markanten Stil auf dem nun vorliegenden Zweitwerk bis zur Fast-Perfektion verfeinert. Sowohl was seine Saitenfertigkeiten, als auch sein stark verbessertes Gesangstalent angeht: Wo „Emigrate“ noch ein wenig eindimensional vor sich hin moschte, da herrscht nun ein frischer Forschergeist, der in alle irgendwie denkbaren Richtungen experimentiert: Egal, ob knallharter Aufs-Maul-Industrial-Metal mit Gastvocals von Marilyn Manson („Hypothetical“), nach vorne ratternde Abrissbirnen wie „Rock city“ (mit Motörhead-Chef Lemmy Kilmister), psychedelisch-düsterer Heavy Pop („Silent so long“ feat. Korn-Frontmann Jonathan Davis) oder atmosphärischer Fetisch-Pop mit der kanadischen Electroclash-Sängerin Peaches – Emigrate sind in ihrer ganz eigenen Nische angekommen. Ruhestörung Deluxe!

Erhältlich als CD für 16,99 und als 2-LP für 21,99

LP: http://emp.me/wg7
CD: http://emp.me/wg8

am1214-CD-Tipp-Neil-YoungNEIL YOUNG – „STORYTONE“
Neuer Protest-Song „Who’s Gonna Stand Up?“ in mehreren Versionen, nach Minimalismus nun Aufnahmen mit Orchester. Schon das zweite neue Album in diesem Jahr.
Preis: 19,98 Euro, www.amazon.de

am1214-ACDCAC/DC ohne Malcolm Young? Möchte man dem medialen Echo Glauben schenken, ist der krankheitsbedingte Ausstieg des Hauptsongwriters bei den australischen Legenden mit deren Auflösung gleichzusetzen. Sobald aber die ersten Töne von „Rock Or Bust“ erklingen, dürfte jedem Fan klar sein, dass die Band auch ihren zweiten Rückschlag nach Bon Scotts Tod 1980 überwunden zu haben scheint. Die neue Platte stellt zwar nicht den musikalischen Überraschungsangriff dar, den AC/DC seinerzeit mit Neusänger Brian Johnson und „Back In Black“ ablieferten. Dennoch sind die elf Songs in ihrer Kompaktheit von gerade einmal 35 Minuten das Beste, was die Australier seit gut 20 Jahren hervorbrachten. Malcolms Neffe und Ersatzgitarrist Stevie Young bringt den Bluesrock alter AC/DC-Tage zurück: Titelsong und erste Single-Auskopplung „Play Ball“ schieben amtlich nach vorne, „Baptism By Fire“ verblüfft durch Boogie-geschwängertes und schnelles Riffing und die Halftime-Nummer „Rock The House“ sorgt für kollektives Kopfnicken. AC/DC ohne Malcolm Young? Solange zumindest der Nachname gleich ist, gibt es soundtechnisch keine großen Unterschiede.
Erhältlich ab dem 28.11.2014 bei www.emp.de

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Foo Fighters ist keine Band, die nur mal so ein Album veröffentlicht. Seit geraumer Zeit spielen Grohl und Co. auf einem anderen Level: 8 Songs aus 8 Städten versprühen den  Charme der jeweiligen Stadt. So unterschiedlich alle Songs sind, so stimmig sind sie als Foo Fighters-Songs  mit Tiefgang. Aspirant für das Album 2014 und zweifelsohne erhaben! 16,99 Euro

http://emp.me/vxE

 

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Mit dieser Zusammenstellung präsentiert uns Ozzy eine Kollektion von 17 Klassikern, inklusive einer bisher unveröffentlichten Version von „Paranoid“. Der „King of f… Darkness“ beweist mit Festlegung der Tracklist ein sicheres Händchen und macht diese Best-Of Scheibe zum unumstößlichen Vermächtnis seiner unglaublichen Karriere. CD 16,99 Euro

 

http://emp.me/NIy

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Das dritte Soloalbum von Slash. „World on fire“ ist fast 80 Minuten lang. Der ehemalige Guns N‘ Roses- und Velvet Revolver-Gitarrist lässt es darauf mit Hilfe von Alter Bridge-Frontmann Myles Kennedy am Mikro mächtig krachen. Klanglich wird eine perfekte, wunderbar bullige Melange aus klassischem 70er-Hardrock und aktuellen Post-Grunge-Sounds geboten. 17,99 Euro.

www.emp.me/MEX

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Alphatier ist Marius Müller-Westernhagens mittlerweile 19. Studioalbum. Das in Südafrika,
New York und Berlin entstandene Werk ist nicht weniger als die Quint­essenz einer ein­maligen Karriere und hat das Potenzial, an Westernhagens größte Erfolge anknüpfen zu können. Schwachstellen sind praktisch nicht auszumachen. In jedem Fall ist Alphatier die Platte geworden, auf die vermutlich viele Fans noch einmal gehofft haben. Als CD, CD + DVD, Doppel-Vinyl und in limitierter Auflage mit zwei Bonustracks + zehn Videos auf CD/DVD. Erhältlich im Fachhandel und unter

www.amazon.de

 

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Nach ihrem Debüt 2004 geben Mark Tremonti, Brian Marshall, Scott Phillips und Myles Kennedy richtig Vollgas und düsen mit „Blackbird“ auf der Heavy-Rock-Überholspur gen Sonnenuntergang. Fetzende Gitarrenriffs und raubeinige Grooves sind ein tonnenschweres Fundament für einen herben Ohrwurm nach dem anderen. Eingängig, authentisch, ursprünglich: gegen diese Rock-Urgewalt ist kein Kraut gewachsen und die Jungs sind die wahrhaft würdigen Erben der Grunge-Generation. Für alle Freunde elektrischer Gitarren ein absolutes Muss.