am1214-Verlosung-Formula1Um an der Verlosung teilzunehmen, schicken Sie uns bitte bis zum 
11.12.2014 eine e-mail an: „gewinnen@daz-verlag.de“
Mindestalter 18 Jahre. Mitarbeiter der DAZ Verlagsgruppe und
 deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Viel Glück!

F1 2014
Die 2014 FORMULA ONE Saison ist eine der aufregendsten seit Jahren und Spieler können diese Zuhause mit F1 2014, dem offiziellen Spiel zur aktuellen FORMULA 1™ Saison, nacherleben. F1 2014 von Codemasters ist für PC, Xbox 360 und PC im Handel erhältlich und enthält alle Regeln, Änderungen an der Aerodynamik, Fahrerwechsel, neuen Rennstrecken und vieles mehr, was zu einer unvergesslichen FORMULA ONE Saison beigetragen hat. Auch der Hockenheimring ist wieder im Rennkalender enthalten und zum ersten Mal können Spieler den BAHRAIN GRAND PRIX™ als Nachtrennen erleben und über die neuen Rennstrecken in Russland und Österreich fahren. Ein neues Fahrer-Beurteilungssystem und überarbeitete Schwierigkeitseinstellungen machen F1 2014 zum zugänglichsten Spiel der Serie. Spieler egal welchen Könnens werden erleben, wie sich die neue Generation der FORMULA ONE Fahrzeuge auf der Rennstrecke verhält. Videos zum Spiel sind auf www.youtube.com/formula1game zu sehen.

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Daumen aus Stahl und Nerven aus Eisen: Die Carrera Challenge Tour 2014 startet in Salzburg. Die Carrera Slotcar-Meisterschaft ist das Motorsport-Ereignis für alle Carrera-Fans. Auftakt ist am 26. September im Europark in Salzburg. Wer am Ende auf dem Siegertreppchen des Carrera Challenge Tour-Finales steht, qualifiziert sich für das Carrera World Final 2015. Die Carrera Challenge Tour 2014 wird auf einer DIGITAL 132-Bahn mit 2,4 GHz WIRELESS+ Funktechnologie ausgetragen. Dabei dürfen die Fahrer aus einer Riege von GT-Traumwagen wählen, zum Beispiel Aston Martin V12 Vantage GT3, Ferrari 458 Italia GT2 oder Porsche GT3 RSR. Wer an der Carrera Challenge Tour teilnehmen möchte, kann sich unter carrera-toys.com eine Fahrer-Lizenz herunterladen oder vor dem Start des Rennens direkt beim Rennleiter an den einzelnen Tour-Stationen anmelden. Gefahren wird in drei Altersklassen von 7 – 12 Jahren, 13 – 17 Jahren und ab 18 Jahren. Das Finale steigt am 22.11. in Stuttgart. Zusätzlich sind vom 30.10. – 2.11.2014 vier Challenge Tour Termine bei privaten Slot-Car-Clubs in Deutschland und Österreich vorgesehen.

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Info: www.carrera-toys.com

Red Bull Racers, das kostenlose Rennspiel von Red Bull Media House und Bongfish, erhält das erste große Content-Update seit dem erfolgreichen Release im März 2014. In Zusammenarbeit mit Carrera brachte Red Bull erstmals das legendäre Autorennbahn-System auf Smartphones und Tablets und sorgt mit dem neuesten Update für noch größeren Spielspaß. Neben sieben neuen Rennstrecken sowie neuen Rennwagen von Volkswagen und BMW steht auch das aktuelle Rennauto von Vierfachweltmeister Sebastian Vettel ab sofort in der Boxengasse bereit. Der Red Bull RB10, feiert mit diesem Update seine Weltpremiere als virtuelles Abbild in einem Videospiel. Nun kommen also auch Smartphone-Spieler in den Genuss des kraftvollen Boliden. Die beiden weiteren neuen Fahrzeuge sind der Pick-up Truck Volkswagen Amarok sowie das beliebte Renn-Coupé BMW M4. Zeitgleich mit den neuen Rennwagen halten auch sieben neue Strecken Einzug in Red Bull Racers: Der Red Bull Ring in Spielberg, zusätzlich gibt es zwei weitere Formula Tracks, zwei Straßenrennen und zwei Offroad-Strecken.

Kostenlos mit IAP im App Store und auf Google Play erhältlich:

http://win.gs/N3UZ6L

 

Das perfekte Memory für Fußballfreunde: Die 24 Kartenpaare zeigen die aktuellen DFB-Nationalspieler im WM-Trikot 2014.

Die Rückseiten der Karten sind mit dem Mercedes-Benz-Schriftzug versehen.
Farbe: schwarz/rot/gold, Pappe. Kartenmaße ca. 5,2 x 5,2 cm, Schachtelmaße ca. 18,3 x 11,5 x 37 cm, Material: Pappe.

Preis: 14,90 Euro

www.shop.mercedes-benz.com/de

Sehr witzig, die Kreativen von Gran Turismo.

Ok, die mittlerweile fünf erschienenen Versionen gehören zu den besten Autorennspielen überhaupt. Und ich liebe sie! Auch werden sie offiziell als Rennsimulationen gehandelt, aber die Behauptung, dass die Spiele den Gamer auf die echten Rennstrecken vorbereiten, finde ich doch sehr weit her geholt. Jungs, glaubt ihr denn wirklich, dass ein ausbalanciertes Gameplay und die perfekt nachgebauten Strecken eine Rennfahrerin aus mir machen?

Ich muss es zum Glück nicht ausprobieren, das hat mein ehemaliger Kollege Michael gemacht. Der Computer-Redakteur stellte sich einem Race Duell am Nürburgring – das Video ist bei Youtube zu finden. Michaels Gegner ist der versierte Nordschleifen-Bezwinger Jörg. Dieser verliert zwar den ersten Test an der Konsole mit zweieinhalb Minuten Rückstand, wird es Michael auf der echten Rennstrecke aber mehr als heimzahlen.
Der Redakteur darf als erstes ran. Er kennt die Strecke durch mehr als hundert Fahrten auf der Konsole wirklich gut, doch das nützt ihm trotzdem wenig. Die Spitzengeschwindigkeiten des Nissan GTR von mehr als 300 km/h traut er sich in den zwei Runden nicht annähernd auszureizen. Dafür wird er jeden Meter blasser um die Nase, guckt wie ein Pferd mit Scheuklappen nur geradeaus und schwitzt dabei den kompletten Fahrersitz voll. 

Praktiker Jörg gibt ihm anschließend bei seinen Runden dann mitleidslos den Rest. Der Nürburgring hat nicht umsonst den Spitznamen „Grüne Hölle“ und wird als „härteste Rennstrecke der Welt“ gehandelt. Jörg knallt nur so durch die engen und unübersichtlichen Kurven und sowohl seine Verzögerungen als auch die Beschleunigungen wirken so hart, als säße er an der Konsole. Wenn ich Michael da auf dem Beifahrersitz sehe, wie er sich zusammenreißen muss, tut er mir wirklich leid. Es ist kaum zu glauben, dass Jörg immer wieder lässig auf den Beifahrersitz schauen kann.
Die zweite Runde muss ausfallen – Michael kann nicht mehr. Der Dialog danach ist einfach göttlich. Jörg: „Machst du dir hier eine Badewanne, oder was?“ Michael: „Du hast mich kaputt gemacht.“ „Is’ n anderer Schnack, nä?“ „Völlig anders. Ich bin durch.“ – Mein bisheriges Dauergrinsen erreicht mit lautem Gelächter den Höhepunkt.
War wohl nix von wegen Rennfahrer durch Grand Tourismo. Gerade am Nürburgring habe ich schon einige Leute gesehen, die sich die Strecke noch einmal durch den Kopf gehen ließen oder sogar ohnmächtig wurden. Es gibt also Gründe dafür, warum Rennfahrer nicht auf Konsolen, sondern auf echten Rennstrecken trainieren. In der Formel 1, den GT-Masters, der VLN (und wie sie alle heißen) wird dem Fahrer eben mehr abverlangt, als den Streckenverlauf zu kennen. Die Jungs und mittlerweile viele Frauen wie Sabine Schmitz, die wirklich coolste Socke unter den Race-Ladys, müssen einiges aushalten.
Im sicheren Gamer-Cockpit merke ich nichts von tückischen Kurven und zerrenden Fliehkräften, auch mit den gemeingefährlichen Höhenunterschieden der in der Eifel liegenden Nordschleife hab ich nichts am Hut. Allerdings gibt es eine Menge Hobbyrennfahrer, die sich vor dem echten Nordschleifen-Run die Kurvenkombinationen dank Grand Tourismo ins Gedächtnis zurück rufen.

Aber für mich, liebe Gran-Turismo-Macher, hat Eure Rennsimulationen mit der Realität nicht viel zu tun. Ohne Praxis und Rennlizenz wird aus mir keine Rennfahrerin.
Aber schön wäre es gewesen.

Ich will einen Funracer. ICH WILL EINEN FUNRACER! I C H W I L L E I N E N F U N R A C E R!!!!!
Warum ist so was nur so schwer zu finden? Okay, ich bin völlig versaut von „Super Mario Kart“ für Playsi und X-Box – Fun pur. Und nun habe ich mich echt gefreut auf „F1 Race Stars“ – hätte ja der legitime Nachfolger sein können. Bis zum Erbrechen haben wir damals auf dem Nintendo 64 von der Prinzessin über Luigi bis hin zu Bowser alle über die Strecke gejagt und uns mit Bananen oder Schildkrötenpanzern gegenseitig aus dem Weg geräumt. „Super Mario Kart“ – und auch „Lego Racers“ – ist für meine Freunde und mich quasi die Perfektion eines Funracers, weil diese alten Spiele noch ausbalanciert sind und es zulassen, dass ich durch gutes Fahren und sinnvolles Einsetzen der Power- Ups den Rennverlauf mitentscheide. 

Doch nach dem enthusiastischen Anspielen von F1 Race Stars kommt die Ernüchterung ziemlich schnell: Nein, auch wieder kein Mario-Kart-Ersatz. Power-Ups einsammeln und damit andere Spieler attackieren kenne ich zur Genüge. Schlimmer aber: Nichts klappt. Alle paar Meter fahren uns die automatisch agierenden Computer-Gegner um, schießen uns ab und setzen uns die Blasen zum Kleben bleiben direkt vor die Nase. Zu allem Überfluss können wir nicht driften. Haben wir uns bei „Mario Kart“ noch in engen Kurven durch Querfahren oder Springen wieder zurück auf die Strecke gerettet, fliegen wir bei den „Race-Stars“ aus so ziemlich jeder Biegung, vorausgesetzt wir bremsen nicht auf Mini-Geschwindigkeit herunter. Die Computer generierten Gegner hängen natürlich an der optimalen Spur und ziehen wie Carrera-Slotcars ihre Bahn. Irre aufregend…
Leider scheinen die Entwickler der wenigen neueren „Funracern“ immer mehr auf erstklassige Grafik, überaus aktive Welten und den Namen (wie hier Formel 1) zu setzen. Immerhin gibt es für Kinder tatsächlich so etwas wie eine „Mario-Kart-Kopie“: Das Spiel „Cars“ zum gleichnamigen Film beinhaltet alles, was uns bei den „F1 Race Stars“ fehlt – nur ist hier der Anspruch an den Fahrer nicht sehr hoch und fordert „große Gamer“ nicht wirklich.
Zurück zu „F1 Race Stars“: Dem Spiel fehlt leider auch jegliches Überraschungsmoment. Sicher ist schon mal, dass der mit mir duellierende Computer-Gegner zuerst an den Power-Ups ist. Dann bekommt er auch noch regelmäßig das richtige Mittel, um mich festzunageln: Bin ich hinter ihm, bekommt er eine Blase, in die ich hineinfahren muss. Bin ich vor ihm, zieht er in Höchstgeschwindigkeit an mir vorbei und rempelt mich dabei noch um. Das macht ziemlich schnell keinen Spaß mehr. Richtig frustriert mich aber, dass meine manchmal siegessicher scheinende Führung grundsätzlich von einer Computer-Intelligenz mit Bonbon-Power-up versaut wird. 

Übrigens verzichte ich gerne auf den ganzen Schnickschnack drum herum zu Gunsten der Spielmechanik. Denn was interessieren mich blinkende Gegenstände an der Seite oder wie toll das Wasser aus einem Brunnen springt, wenn ich im Spiel kaum Einfluss auf das Ergebnis habe? Mich interessieren coole Strecken (zugegeben, die gibt es bei den „F1 Race Stars“) und ein nie langweilig werdendes Gameplay (das gibt es eben nicht). Also ab in den Keller mit F1 Race Stars – meinen ganz persönlichen Ansprüchen genügt das Spiel in keiner Weise. Und wenn ich schon ganz unten bin, kann ich auch gleich meinen alten Nintendo 64 holen. Ja, das gute alte „Super Mario Kart“ hat die Latte sehr hoch gehängt.

Etwa zu hoch?

Das neue „Need for Speed Most Wanted“ ist auf dem Markt. Kommt Ihnen der Titel bekannt vor? – Richtig, den gab es schon im Jahr 2005. Warum jetzt wieder?
EA-Games hatte die Fangemeinde gefragt, welchen Titel sie sich noch einmal wünscht – „Most Wanted“ war most wanted.Das Gameplay ist ähnlich wie beim Vorgänger – und auch nicht. Es gibt keine Menüs oder Lobbies mehr, Sie fahren in einer offenen Welt und düsen mit Hochgeschwindigkeit durch Fairhaven City auf der Suche nach Rennen oder freien Herausforderungen, beispielsweise mit der Polizei.
Vom Camaro ZL1 über den Porsche Carrera S bis zum Lamborghini Aventador LP 700/4 ist für jeden Luxus- und Sportwagen-Liebhaber mindestens ein Traumwagen dabei. Durch die originalgetreuen Fahreigenschaften erleben Sie mit jedem Auto ein anderes Fahrgefühl und passen sich durch den Wechsel des Gefährts optimal den gestellten Renn-Anforderungen an. Das macht wahnsinnigen Spaß und wird nicht langweilig.

Autorennspiele werden sowieso nie langweilig, kann man doch seinen Konkurrenten im Duell platt machen oder der Gruppe zeigen, wo der Hammer hängt. Die Geschichte der von uns so gerne gelenkten digitalen Rennautos reicht bis in die 70er Jahre zurück. Das erste Rennen wurde auf der Videospielkonsole Atari 2600 ausgetragen und noch heute fasziniert die Gamer die Rivalität zwischen dem anderen Fahrer und sich selbst. Wer fährt schneller, wer nimmt die Kurven besser?
Mit der Weiterentwicklung der Autorennspiele kam schließlich die Frage auf, wer den besseren Wagen fährt. Nicht nur die realistischen Fahreigenschaften der Originalautos sind entscheidend geworden, auch das richtige Tuning: Antriebsart, Antriebsverlagerung, Gripstärke und Karosserieteile sollen angepasst werden, um den Wagen noch besser auf die Strecke zu bringen. Mit Tricolor-Lack bis hin zum kleinen Aufkleber auf der Heckscheibe kam Farbe ins Spiel. Diese Individualität brachte die Gamer raus aus den klassischen Rennkursen in offenere Welten, zum Beispiel quer durch die detailgetreu nachempfundene USA. Im neuen „Most Wanted“ sind es ein paar Einstellungen weniger, denn es geht um Freiheit, Konkurrenz, die besten Autos und besonders um Tempo. Auf der Hitliste der Spielgenres muss sich der Autorennspiele-Bereich zwar hinter den Egoshootern anstellen, aber selbst dort kommen die Entwickler nicht ohne aus. So sind im neuen Far Cry 3 Mini-Games eingebaut, in denen sich der Spieler mit Einheimischen einer von Terror eingenommenen Insel auf der Rennpiste duellieren muss.

Bei der Neuvorstellung vom „NfSMW“ in Hamburg schaute ich einer 17-jährigen zu, wie sie immer wieder in Wände oder andere Autos rauschte, zwischen Zaun und Haus festklemmte und sich ziemlich planlos durch die Welt schrottete. Man merkte ihr den Spaß an, aber auch den Ehrgeiz, den sie immer weiter entwickelte und angestrengt versuchte, das Auto unter Kontrolle zu bekommen. Vielleicht hätte ich ihr helfen sollen, den Wagen zu wechseln, denn so ein Ariel Atom 500 V8 mit 500 PS auf leichten 523 Kilogramm ist selbst für erfahrene Gamer schwer im Griff zu halten. Aber es war mir einfach eine Freude, ihr zuzusehen. Auf meine Frage, ob sie oft spiele, sagte sie mit rotem Kopf und leuchtenden Augen: „Nein, das ist das erste Mal. Und es ist richtig geil.“

Eindeutig ein klarer Fall von „Most Wanted“…

 

Real-Power vor der Tanke

Real-Power vor der Tanke

Spielen Sie? Auch ab und an mal nicht mit Ihrem metallischen Schätzchen oder Ihrem Partner, sondern am PC, an der Playstation oder der Xbox? Dann kommen Sie an Electronic Arts nicht vorbei. Die Macher der legendären „Need for Speed“ Reihe sind berühmt und berüchtigt für spektakuläre Rennaction und adrenalinreiche Verfolgungsjagten – und dieses mal ist TRÄUME WAGEN bei der Präsentation des jüngsten Geniestreichs oktanreich dabei!

Drinnen ist es kuschelig warm

Drinnen ist es kuschelig warm

Schließlich geht es um Autos, und zwar um die schnellsten der Schnellen. Also tanken wir unsere beiden Verlagsmustangs mit dem guten Super voll und reiten durch das nachmittägliche Hamburg zur Oldtimer-Tankstelle am Billhorner Röhrendamm, die als Event-Location ausgesucht wurde.

Event-Location Oldtimertankstelle

Nicht die schlechteste Idee, EA! In der warm beleuchteten Schrauberhalle blitzen schon die Monitore, während wir draußen die beiden Grabber-Blue-Jungs nach den Anweisungen der Veranstalter positionieren…

Drinnen ist es kuschelig warm

Drinnen ist es kuschelig warm

Da dröhnen die Triebwerke, da kracht und scheppert es und da fluchen und schreien die virtuellen Piloten der tollkühnen Kisten! „Need for Speed“ ist schon seit jeher kein gewöhnliches Rennspiel. Hier wird nicht viel Wert auf ein realistisches Fahrgefühl gelegt, hier geht es um Action, Arcade und Spaß.

Action, Arcade und vor allem: Spaß

Die Serie wirft ihren Fans regelmäßig verschiedene Thematiken vor, die allesamt mit Autos durchgespielt werden. Gerade habe ich noch meinen letzten geschrotteten Joystick weggeworfen, nachdem ich im Vorgänger „The Run“ in einem Cannonball-Rennen 150 Gegner quer durch die USA in Blechwolken über die schöne Landschaft vaporisiert hatte. Herzklopfen vom Feinsten, Unterhaltung de Luxe. Und diesmal spielt auch wieder die Polizei mit.

Vollgas durch die Innenstadt

Vollgas durch die Innenstadt

Ja, die Polizei. Denn in diesem Spiel geht es so ziemlich um alles, was im normalen Straßenverkehr nicht erlaubt ist. Und das genau macht auch einen Teil des Reizes aus, Sie können mit Vollgas durch eine fiktive Metropole kacheln, ohne Beschränkungen (abgesehen von den Mauern der Häuser und den anderen Verkehrsteilnehmern) und erstmals völlig frei in der Streckenwahl. Abkürzung über die Treppe und den Marktplatz? Ab und durch! Die Ordnungshüter sind allerdings mit Radarfallen und versteckt platzierten Kontrollen vor Ort und hängen sich regelmäßig mehr oder weniger zahlreich an Sie ran. Und spätestens dann wird es hektisch…

Bierchen und Polizei

Bierchen und Polizei

Wenn auch nicht für alle. Die anwesende Presse und die Tester stehen beisammen vor den großen Monitoren, es wird gefahren, es wird geplaudert – und dazu gibt es ein leckeres Currywürstchen mit Pommes und diverse Getränke.

Alles für das leibliche Wohl

Vom Glühwein über Bier bis (na klar) zu alkoholfreien Brausen und Sprudels wird für das leibliche Wohl der berichterstattenden Zocker gesorgt! Parallel gibt es stylische College-Jacken und natürlich das Spiel selbst in der gewünschten Konsolenversion in die Tüte! Und weiter. Blaulicht zuckt, Sirenen heulen, Blech faltet sich scheppernd und Gummi wird in Rauch verwandelt. Virtuell, versteht sich.

Einmal einen Porsche schrotten...

Einmal einen Porsche schrotten…

Das Gameplay ist für Kenner der Serie nicht neu, Neulinge finden sich nach ein paar unfreiwilligen Donuts schnell rein. Der freundliche, ältere Herr neben mir guckt erst angestrengt auf seine Corvette, entspannt sich dann zusehends und genießt seinen Drift durch die Stadt. Und durch die Leitplanken, Schaufenster und Baugerüste. Er hat Spaß.

Wilder Fahrspaß für alle Anwesenden

Wem die Kampagne zu lange dauert, der kann sich auf ein paar schnelle Herausforderungen stürzen: Rundkurse abdriften, quer durch die Stadt verteilte Kontrollpunkte abfahren oder zügig den Fängen einer Meute von Polizeiwagen entkommen! Seit Blues Brothers wollten wir das doch alle schon mal, oder nicht? Angenehm herausfordernd dabei: Für spektakuläre Manöver wie Sprünge durch Plakatwände oder beulenintensive Drehungen durch die Luft über andere Autos drüber geben Sonderpunkte. Herrlich!

Jetzt wird's eng!

Jetzt wird’s eng!

Um es mal zusammenzufassen – ein riesengroßer Wurf, brutal, schnell, spektakulär in Szene gesetzt und dank der optionalen online-Anbindung auch mit einem Langzeit-Spaßfaktor ausgestattet. Wer Gewalt auf der Straße in einem Spiel nicht will, der sollte weiter „Farmville“ oder „Mein kleines Pony“ zocken, jeder wie er will. Wir fühlen uns jedenfalls blendend unterhalten und versorgt und können uns eine ganze Zeit lang gar nicht so recht von den Monitoren losreißen…

Und ZACK auf Facebook damit!

Und ZACK auf Facebook damit!

Ich zumindest MUSS es aber. Ich bin ja nicht zum Vergnügen hier… Öh… Also bringen wir direkt aus der Zockertankstelle die ersten Bilder des Events auf unserer Facebook-Seite online, wollen Sie mal schauen? KLICK HIER

Alles online, also ab nach Hause.

Längst ist es dunkel draußen geworden, hier drin riecht es inzwischen wie auf dem Weihnachtsmarkt und es kommen immer noch neue Gäste zur Probefahrt! Cool. Jetzt muss das Gehirn nur noch wieder umschalten von „spaßig-virtuell“ auf „echter Straßenverkehr“, andernfalls muss ich meinem Chef morgen den Zustand des Mustang genauer erklären…

Draußen echt, drinnen virtuell

Draußen echt, drinnen virtuell

Ferngesteuerte Autos und die Autoscooter auf dem Jahrmarkt haben irgendwie mit dem Erreichen der eigenen Fahrerlaubnis für „große“ Autos ihren Reiz verloren, ich weiß nicht ob Ihnen das auch so geht. Aber rasante Rennspiele quer durch eine Großstadt, mit mächtig KRACH und BUMMS? Niemals ohne Reiz. Die gehen immer. Wenn Sie also auch zu den Menschen gehören, die in der Realen Welt sittsam und regelkonform unterwegs sind, es aber daheim in der Virtualität gern krachen lassen wollen – dann ist „Most Wanted 2“ das richtige Spiel für Sie! Ran an die Tasten und die Gamepads. So, und ich muss jetzt weg, noch ein paar Runden driften…

Mehr Infos:

EA Deutschland, NFS Most Wanted

Oldtimer Tankstelle Brandshof